Fahndung: Mann nach Rauferei in Wien im Koma verstorben

Die Polizei sucht nach drei Tatverdächtigen, die im November einen 47-Jährigen so schwer verletzt haben sollen, dass er nach einer Notoperation ins Koma verfiel.

Die Polizei fahndet nach drei Tatverdächtigen, die im November 2017 einen 47-Jährigen vor einem Lokal in Wien-Brigittenau so schwer verletzt haben sollen, dass dieser nach einer Notoperation im Koma lag und am 24. März verstorben ist. Seit Jänner wurde nach einer Person gefahndet, am Sonntag wurden nun die Fotos der zwei weiteren Verdächtigen mit der Bitte um Hinweise veröffentlicht.

In der Nacht auf 24. November waren die Männer in dem Lokal in der Othmargasse in Streit geraten. Die Auseinandersetzung verlagerte sich vor das Lokal. Der 47-Jährige stürzte zu Boden und schlug mit dem Kopf auf. Als die Polizei beim Cafe eintraf, waren die Täter bereits geflohen.

Der Verletzte lehnte eine medizinische Behandlung zuerst ab, ließ sich dann aber später ärztlich versorgen, am 30. November wurde er wegen gesteigerten Hirndrucks aufgrund eines geplatzten Blutgefäßes notoperiert. Seither befand er sich im Koma und verstarb schließlich Ende März.

Durch die Videoüberwachung des Lokals wurden Fotos der Verdächtigen gesichert, es soll sich jeweils um rumänische oder serbische Staatsbürger handeln. Einer der Gesuchten soll 40 bis 50 Jahre alt und 1,85 Meter groß sein, er hat eine schlanke Statur, trug zur Tatzeit einen Schnauzbart, kurze dunkle Haare, der zweite Verdächtige ist 50 bis 60 Jahre alt, ebenfalls 1,85 Meter groß und schlank, er hatte graue kurze Haare. Der bereits im Jänner Gesuchte war glatzköpfig, ungefähr 1,85 Meter groß und kräftig. Hinweise - auch anonym - nimmt das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum Ost, unter der Telefonnummer 01-31310-62800 oder Durchwahl 62110 entgegen.

POLIZEIBILD/FAHNUNGSFOTO: MANN NACH RAUFEREI IN WIEN IM KOMA VERSTORBEN - MUTMASSLICHE TAeTER
POLIZEIBILD/FAHNUNGSFOTO: MANN NACH RAUFEREI IN WIEN IM KOMA VERSTORBEN - MUTMASSLICHE TAeTER
Die Polizei bittet um Hinweise. – APA/LPD WIEN

 

(APA)

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