Justizpanne: Terror-Verdächtige wieder frei

Nach einer groß angelegten Anti-Terror-Razzia wanderte im Jänner 2017 mehr als ein Dutzend Personen in U-Haft. Die, die bis zuletzt einsaßen, mussten nun auch enthaftet werden.

Wolfgang Sobotka, 2017
Wolfgang Sobotka, 2017
Wolfgang Sobotka, 2017 – APA/EXPA (MICHAEL GRUBER)

Wien/Graz. Es war der 26. Jänner 2017, als der damalige ÖVP-Innenminister Wolfgang Sobotka auf einer Pressekonferenz verkündete, dass ein in Wien und Graz aktives Salafisten-Netzwerk zerschlagen worden sei. Bei dem Schlag gegen radikale Islamisten waren 800 Polizeibeamte im Einsatz. Die Verdächtigen hätten vorgehabt, einen Gottesstaat zu errichten, so Sobotka. 14 Personen wanderten umgehend in U-Haft. Dieser Tage mussten auch die letzten vier Personen freigelassen werden. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Graz in einem – der „Presse“ vorliegenden – Beschluss angeordnet.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 506 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.07.2018)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen