Österreichischer Wanderer in der Schweiz in den Tod gestürzt

Ein Hirte fand den Toten im Prättigau auf über 2100 Metern Seehöhe. Der 71-jährige Österreicher war vermutlich im steilen und felsigen Gelände des anspruchsvollen "Schweizerwegs" ausgerutscht.

Ein 71-jähriger Wanderer aus Österreich ist am Mittwoch im Schweizer Prättigau in den Tod gestürzt. Ein Hirte fand den Leichnam am Donnerstagabend bei Seewis oberhalb der Schesaplanahütte auf über 2.100 Metern Seehöhe. Der Mann war allein unterwegs und muss im steilen und felsigen Gelände des überaus anspruchsvollen "Schweizerwegs" ausgerutscht sein, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Der Alpinist stürzte ein hohes Felsband hinunter und blieb darunter liegen. Nach ersten Erkenntnissen war er vom Lünersee in Vorarlberg über die Totalphütte und die grüne Grenze in die Schweiz gewandert. Er hatte geplant via Schesaplanahütte und das Cavelljoch wieder zum Lünersee zu gelangen.

Als er nicht wieder auf dem Campingplatz an seinem Ferienort in Nüziders (Bezirk Bludenz) eintraf, leitete die Österreichische Bergrettung zusammen mit der Polizei eine Suchaktion ein. Aus welchem Bundesland der Verunglückte stammte, war bei der Kantonspolizei Graubünden zunächst nicht zu erfahren.

(APA)

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