Kinderporno-Material von drei Österreichern führte zu 153 Verdächtigen

Das kinderpornografische Material auf den Computern von einem Grazer und zwei Wienern führte die Polizei zu weiteren 153 Verdächtigen aus 26 Ländern.

Nach einem Hinweis der deutschen Polizei sind in Wien und Graz drei Männer ausgeforscht worden, die auf ihren PC Kinderporno-Material gespeichert hatten. Laut Landespolizeidirektion Steiermark handelt es sich um einen Grazer (40) und zwei Wiener (68 und 22). Die ausgewerteten Daten führten weltweit zu weiteren 153 Personen, die nationalen Polizeibehörden wurden verständigt.

Die drei Österreicher hatten laut Informationen vom Dienstag über eine ausländische Website Zugriff auf das kinderpornografische Material erlangt. Der Grazer hat laut deutschen Ermittlern mit einem deutschen Staatsbürger kinderpornografisches Material getauscht, lautete bereits eine Mitteilung von Ende 2016. Bei einer Hausdurchsuchung bei dem Mann stellten die Beamten mehrere tausend Dateien - Bilder und Videos - sicher.

Die mit dem Datenmaterial weitergeführten Erhebungen wurden nun nach rund eineinhalb Jahren abgeschlossen, dabei führten laut einem Polizisten die Spuren von einer Website zur nächsten. Die Beamten des Landeskriminalamtes Steiermark forschten weitere 153 Verdächtige aus insgesamt 26 Ländern auf allen Kontinenten aus. Der 40-jährige Grazer wurde bereits im November 2017 am Landesgericht für Strafsachen Graz zu einer Haftstrafe verurteilt.

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