Keine Explosionsgefahr mehr nach Gasflaschenbrand in Niederösterreich

Nach einem Brand von 32 Gasflaschen im Bezirk Korneuburg am Dienstagabend, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde, wurde die Sperrzone nach 27 Stunden aufgehoben.

Nach einem Brand von 32 Gasflaschen im Industriegebiet Seyring in Gerasdorf (Bezirk Korneuburg) ist die Sperrzone am Mittwoch zu Mittag aufgehoben worden. Nach 27 Stunden konnten die Helfer ihre Arbeit beenden. "Es war ein höchst gefährlicher und vor allem zeitraubender Einsatz", berichtete Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Das Landeskriminalamt habe Ermittlungen aufgenommen.

Die Acetylengasflaschen waren am Dienstag gegen 9.30 Uhr in Brand geraten. Ein 51-Jähriger dürfte laut Polizei Arbeiten zum Tausch der Filter durchgeführt haben. Der Mann wurde schwer verletzt. Die betroffenen Anrainer mussten aufgrund der Sperrzone ihre Häuser verlassen. Für die Übernachtung wurden Hotelzimmer zur Verfügung gestellt, einige verbrachten die Nacht bei Bekannten oder Verwandten.

30 Mitglieder der Feuerwehren Seyring und Gerasdorf waren in Folge mit der Bekämpfung der Flammen und Kühlung der Gasflaschen beschäftigt, um eine Explosion zu verhindern. Dafür wurden mobile Wasserwerfer verwendet, insgesamt waren 1,5 Millionen Liter Wasser nötig.

Ein Spezialist der Herstellerfirma habe die 32 Flaschen geöffnet und dazu geraten, die Restmengen in den Flaschen selbstständig ausgasen zu lassen, sagte Resperger. Dies könne noch mehrere Wochen dauern, sei aber nicht mehr gefährlich. Nachdem rund 30 Bewohner am Dienstag ihre Häuser verlassen hatten müssen, wurde die Sperrzone von 150 Metern rund um das betroffene Firmengelände am Mittwoch zu Mittag wieder aufgehoben.

 

(APA)

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