Wenn die Piste allein nicht reicht

Ein Skiverleih und ein paar Lifte reichen schon lang nicht mehr. Ein Skigebiet muss heute weit mehr bieten, zum Beispiel Weinverkostungen, Yoga im Schnee und ein Ski Food Festival.

Skifahren sei nach wie vor der Hauptgrund für den Winterurlaub, predigen die Touristiker. Es darf – nein, muss – aber auch ein bisserl mehr sein.
Skifahren sei nach wie vor der Hauptgrund für den Winterurlaub, predigen die Touristiker. Es darf – nein, muss – aber auch ein bisserl mehr sein.
Skifahren sei nach wie vor der Hauptgrund für den Winterurlaub, predigen die Touristiker. Es darf – nein, muss – aber auch ein bisserl mehr sein. – (c) JFK / EXPA / picturedesk.com (JFK)

Zwei Bretter, zwei Stecken, ein Lift und eine Piste. Es soll Zeiten gegeben haben, in denen das tatsächlich gereicht hat für einen geglückten Skitag. Alles andere war Luxus, etwa ein Sessellift statt eines Schlepplifts oder gar eine Jausenstation am Berg, bei der man sich stärken konnte. Diese Zeiten sind längst vorbei. Heute muss schon weit mehr geboten werden: flotte Gondeln – Sessellifte nur dann, wenn sie beheizt sind –, kaum Wartezeiten, WLAN und Handyaufladestationen, ein paar sportliche Alternativen – Eisklettern, Tourenski oder Schneeschuhwandern mit Huskys – und natürlich eine Hütte mit Bedienung und Weinkarte. Wer heute als Skigebiet etwas auf sich hält, muss all das bieten. Immerhin ist Skifahren längst zu einem relativ teuren Sport geworden. Dafür muss auch etwas geboten werden – inklusive kreativer Ideen, wie man trotz immer wärmer werdender Winter für ausreichend Schnee sorgt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.12.2018)

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