Eklat in Kirche, Kärnten im Clinch mit Rom

Der Vatikan verbietet das Publizieren eines Berichts über Bischof Schwarz.

Archivbild: Bischof Alois Schwarz, inzwischen in St. Pölten
Archivbild: Bischof Alois Schwarz, inzwischen in St. Pölten
Archivbild: Bischof Alois Schwarz, inzwischen in St. Pölten – (c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)

Eklat in Österreichs Kirche: Die vatikanische Bischofskongregation hat am Montag per Weisung der Diözese Gurk-Klagenfurt einen Pressetermin verboten. Am Dienstag sollten Ergebnisse der Untersuchung über Ex-Bischof Alois Schwarz publiziert werden.

Geprüft wurde die Führung des Bistums durch den nach St. Pölten Versetzen. Der Bericht darf nicht veröffentlicht, er muss der Bischofskongregation übermittelt werden. Kärntens Interims-Leiter (bis Rom einen Bischof schickt) Engelbert Guggenberger zur „Presse“: „Ich bin sehr betroffen. Eine Sternstunde der Transparenz ist das nicht. Der Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche ist ein zweites Mal Schaden zugefügt worden.“ Was war das erste Mal? „Das Wirken von Bischof Schwarz in den Fragen, denen wir uns stellen mussten.“

(d. n.)

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