Österreich versinkt im Schnee

Schneemassen legen Bahnstrecken lahm, die Lawinengefahr sorgt für Straßensperren, leichtsinnige Wintersportler halten die Einsatzkräfte in Atem.

Am Freitag haben die starken Schneefälle zumindest teilweise ausgesetzt. Das wird in ganz Österreich genutzt, um Straßen, Häuser und Bäume von den Schneemassen zu befreien.

Bild: Feuerwehrleute in Annaberg, Niederösterreich.

MATTHIAS FISCHER/ WWW.FOTOMEISTE

Die Feuerwehr in Niederösterreich hat u.a. auch drei Katastrophenzüge in den Bezirk Lilienfeld entsandt.

MATTHIAS FISCHER/ WWW.FOTOMEISTE

Ein Bundesheer-Hubschrauber am Freitag, 11. Jänner 2019, beim sog. 'Downwash' in Hall bei Admont. Hubschrauber sind im Einsatz, um aus der Luft Unterstützung zu leisten und Schnee von den Bäumen zu entfernen.

APA/OLIVER-JOHN PERRY

Andernfalls drohen noch mehr Bäume einzustürzen, wie hier auf einer Straße nahe Bad Ischl.

APA/STRM BAD ISCHL/LAND OÖ

Wie gefährlich die Arbeiten der Einsatzkräfte sein können, war bei dieser Firmenhalle zu sehen. Sie stürzte ein, kurz nachdem die Soldaten das Dach verlassen hatte.

FOTOKERSCHI.AT /WERNER KERSCHBAU

Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

APA/FOTOKERSCHI.AT

Die großen Neuschneemengen halten Österreich vielerorts in Schach. Am Donnerstag herrschte in Teilen Österreichs noch die höchste Lawinenwarnstufe.

APA

Zahlreiche Straßen sind gesperrt. Bei drohenden Lawinenabgängen und nicht geräumte Straßen sind Autofahrten vielerorts höchst gefährlich.

APA

Auch dort wo das Fahren erlaubt ist, trauen sich nur hart gesottene auf die Straßen, wie hier in Salzburg.

APA

Am Donnerstag waren rund 1800 Haushalte in Salzburg und Niederösterreich ohne Strom. Der viele Schnee und dadurch umstürzenden Bäume beschädigen Stromleitungen.

APA

Besonders Dächer drohen unter den Schneemaßen einzustürzen, wie hier in der Nähe von Untertauern.

APA/HELMUT FOHRINGER

Wirklich überall ist man mit Schneeräumungen beschäftigt. 

APA

Manche haben aber auch schon aufgegeben. Dieses Elektroauto wird noch länger stehen bleiben müssen.

APA/ERWIN SCHERIAU

Die Schneefälle halten schon seit Tagen an. Im Bild: Ramsau am Dachstein am Dienstag.

APA/HARALD SCHNEIDER

Die Tauernautobahn A10 am Dienstag.

APA/BARBARA GINDL

Skifahrer am Dienstag in Flachau.

APA/BARBARA GINDL

Nach tagelangen Schneefällen haben die steirischen Gemeinden Pölstal und Hohentauern am Montag den Katastrophenzustand ausgerufen.

APA/GEMEINDE PÖLSTAL

Die Schneemassen brachten am Montag in Salzburg das Glashaus einer Gärtnerei zum Einsturz.

APA/FRANZ NEUMAYR

Tiefwinterliche Verhältnisse am Sonntag in Hochfilzen (Tirol).

APA/ZOOM.TIROL

In Zell am See im Pinzgau lief am Samstagnachmittag eine Suchaktion nach einem vermissten Snowboarder an, musste aber wegen der schwierigen Verhältnisse am Abend wieder abgebrochen und konnte erst am Sonntag fortgesetzt werden.

APA/BERGRETTUNG

Ein Seilbahnmitarbeiter entdeckte den 23-Jährigen am Sonntag mit dem Fernglas, aufgrund der hohen Lawinengefahr wurde der Mann dann in einer aufwendigen Aktion von der Gondel aus geborgen. Der Snowboarder wurde in die Gondel hochgezogen und nach einer Erstversorgung unverletzt ins Tal gebracht.

APA/BERGRETTUNG

Der Mann hat laut eigenen Angaben aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse unfreiwillig die Piste verfehlt und ist dann immer mehr ins unwegsame Gelände gekommen. Die Nacht verbrachte er in einer selbst gebauten Schneehöhle unter einem Baum.

APA/BERGRETTUNG

Weniger Glück hatten zwei Wintersportler in Vorarlberg, sie kamen unter Lawinen ums Leben. Trotz Warnungen der Experten (im Bild die Lawinenwarnzentrale in Graz) wagten sich etliche Wintersportler ins Freie Gelände.

APA/PETER KOLB

Probleme gab es am Wochenende auch für den Bahnverkehr: Aufgrund akuter Lawinengefahr mussten die ÖBB den Zugverkehr zwischen Stainach und Schladming einstellen.

(Bild: Eine von den ÖBB veröffentlichte Aufnahme zeigt einen Schneeräumzug)

BILDAGENTUR MUEHLANGER/ROLAND MU

Eine von den ÖBB veröffentlichte Aufnahme zeigt einen Schneeräumzug der Bahn.

imago/Roland Mühlanger

Eine von den ÖBB veröffentlichte Aufnahme zeigt eine Schneeräumung in einem Bahnhof.

imago/Roland Mühlanger

Ein Versorgungsflug des österreichischen Bundesheeres in das abgeschnittene Sölktal in der Steiermark am Sonntag.

APA/BUNDESHEER/PETER LEECHNER

Ein Mann bei der Schneeräumung am Dach eines Hauses in Hochfilzen (Tirol) am Sonntag .

APA/ZOOM.TIROL

Die Schneesituation am Sonntag in Schladming.

APA/EXPA/MARTIN HUBER

Weniger gut ausgerüstet: Eine Frau in Shorts beim Schneeräumen in Biberwier (Tirol).

APA/ZEITUNGSFOTO.AT/LIEBL DANIEL

In Tribuswinkel (Niederösterreich) verrirrten sich Rehe auf einen verschneiten Tennisplatz und fanden keinen Weg ins Freie. Die Feuerwehr rückte aus und trug die Tiere in die "Freiheit".

>> aktuelle Berichte zum Thema

APA/BFK BADEN/STEFAN SCHNEIDER
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Am Freitag haben die starken Schneefälle zumindest teilweise ausgesetzt. Das wird in ganz Österreich genutzt, um Straßen, Häuser und Bäume von den Schneemassen zu befreien.

Bild: Feuerwehrleute in Annaberg, Niederösterreich.

MATTHIAS FISCHER/ WWW.FOTOMEISTE

Die Feuerwehr in Niederösterreich hat u.a. auch drei Katastrophenzüge in den Bezirk Lilienfeld entsandt.

MATTHIAS FISCHER/ WWW.FOTOMEISTE

Ein Bundesheer-Hubschrauber am Freitag, 11. Jänner 2019, beim sog. 'Downwash' in Hall bei Admont. Hubschrauber sind im Einsatz, um aus der Luft Unterstützung zu leisten und Schnee von den Bäumen zu entfernen.

APA/OLIVER-JOHN PERRY

Andernfalls drohen noch mehr Bäume einzustürzen, wie hier auf einer Straße nahe Bad Ischl.

APA/STRM BAD ISCHL/LAND OÖ

Wie gefährlich die Arbeiten der Einsatzkräfte sein können, war bei dieser Firmenhalle zu sehen. Sie stürzte ein, kurz nachdem die Soldaten das Dach verlassen hatte.

FOTOKERSCHI.AT /WERNER KERSCHBAU

Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

APA/FOTOKERSCHI.AT

Die großen Neuschneemengen halten Österreich vielerorts in Schach. Am Donnerstag herrschte in Teilen Österreichs noch die höchste Lawinenwarnstufe.

APA

Zahlreiche Straßen sind gesperrt. Bei drohenden Lawinenabgängen und nicht geräumte Straßen sind Autofahrten vielerorts höchst gefährlich.

APA

Auch dort wo das Fahren erlaubt ist, trauen sich nur hart gesottene auf die Straßen, wie hier in Salzburg.

APA

Am Donnerstag waren rund 1800 Haushalte in Salzburg und Niederösterreich ohne Strom. Der viele Schnee und dadurch umstürzenden Bäume beschädigen Stromleitungen.

APA

Besonders Dächer drohen unter den Schneemaßen einzustürzen, wie hier in der Nähe von Untertauern.

APA/HELMUT FOHRINGER

Wirklich überall ist man mit Schneeräumungen beschäftigt. 

APA

Manche haben aber auch schon aufgegeben. Dieses Elektroauto wird noch länger stehen bleiben müssen.

APA/ERWIN SCHERIAU

Die Schneefälle halten schon seit Tagen an. Im Bild: Ramsau am Dachstein am Dienstag.

APA/HARALD SCHNEIDER

Die Tauernautobahn A10 am Dienstag.

APA/BARBARA GINDL

Skifahrer am Dienstag in Flachau.

APA/BARBARA GINDL

Nach tagelangen Schneefällen haben die steirischen Gemeinden Pölstal und Hohentauern am Montag den Katastrophenzustand ausgerufen.

APA/GEMEINDE PÖLSTAL

Die Schneemassen brachten am Montag in Salzburg das Glashaus einer Gärtnerei zum Einsturz.

APA/FRANZ NEUMAYR

Tiefwinterliche Verhältnisse am Sonntag in Hochfilzen (Tirol).

APA/ZOOM.TIROL

In Zell am See im Pinzgau lief am Samstagnachmittag eine Suchaktion nach einem vermissten Snowboarder an, musste aber wegen der schwierigen Verhältnisse am Abend wieder abgebrochen und konnte erst am Sonntag fortgesetzt werden.

APA/BERGRETTUNG

Ein Seilbahnmitarbeiter entdeckte den 23-Jährigen am Sonntag mit dem Fernglas, aufgrund der hohen Lawinengefahr wurde der Mann dann in einer aufwendigen Aktion von der Gondel aus geborgen. Der Snowboarder wurde in die Gondel hochgezogen und nach einer Erstversorgung unverletzt ins Tal gebracht.

APA/BERGRETTUNG

Der Mann hat laut eigenen Angaben aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse unfreiwillig die Piste verfehlt und ist dann immer mehr ins unwegsame Gelände gekommen. Die Nacht verbrachte er in einer selbst gebauten Schneehöhle unter einem Baum.

APA/BERGRETTUNG

Weniger Glück hatten zwei Wintersportler in Vorarlberg, sie kamen unter Lawinen ums Leben. Trotz Warnungen der Experten (im Bild die Lawinenwarnzentrale in Graz) wagten sich etliche Wintersportler ins Freie Gelände.

APA/PETER KOLB

Probleme gab es am Wochenende auch für den Bahnverkehr: Aufgrund akuter Lawinengefahr mussten die ÖBB den Zugverkehr zwischen Stainach und Schladming einstellen.

(Bild: Eine von den ÖBB veröffentlichte Aufnahme zeigt einen Schneeräumzug)

BILDAGENTUR MUEHLANGER/ROLAND MU

Eine von den ÖBB veröffentlichte Aufnahme zeigt einen Schneeräumzug der Bahn.

imago/Roland Mühlanger

Eine von den ÖBB veröffentlichte Aufnahme zeigt eine Schneeräumung in einem Bahnhof.

imago/Roland Mühlanger

Ein Versorgungsflug des österreichischen Bundesheeres in das abgeschnittene Sölktal in der Steiermark am Sonntag.

APA/BUNDESHEER/PETER LEECHNER

Ein Mann bei der Schneeräumung am Dach eines Hauses in Hochfilzen (Tirol) am Sonntag .

APA/ZOOM.TIROL

Die Schneesituation am Sonntag in Schladming.

APA/EXPA/MARTIN HUBER

Weniger gut ausgerüstet: Eine Frau in Shorts beim Schneeräumen in Biberwier (Tirol).

APA/ZEITUNGSFOTO.AT/LIEBL DANIEL

In Tribuswinkel (Niederösterreich) verrirrten sich Rehe auf einen verschneiten Tennisplatz und fanden keinen Weg ins Freie. Die Feuerwehr rückte aus und trug die Tiere in die "Freiheit".

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