Todesopfer bei Brand im Südburgenland

Bei Löscharbeiten nach einem Zimmerbrand in Stinatz wurde eine Leiche entdeckt. Im Bezirk Zwettl mussten zehn Feuerwehren wegen eines Brandes in einem Bauernhof ausrücken.

APA/FF OLLERSDORF

Im Südburgenland gibt es ein Todesopfer nach einem Zimmerbrand. In einem Haus in Stinatz (Bezirk Güssing) war in der Nacht auf heute, Donnerstag, Feuer ausgebrochen. Der 63-jährige Besitzer, der alleine in dem Haus lebte, kam durch eine Rauchgasvergiftung ums Leben.

Um 1.34 Uhr wurde die Feuerwehr Stinatz alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Feuerwehren aus Ollersdorf, Stegersbach, Güssing, Litzelsdorf und Oberwart wurden nachalarmiert. Aufgrund des erforderlichen Atemschutzeinsatzes wurde noch eine weitere Feuerwehr mit einem Atemschutz-Füllgerät angefordert, so der Kommandant der Feuerwehr Stegersbach, Wilhelm Stipsits, zur APA.

Das brennende Gebäude befand sich in einem dicht besiedelten Gebiet. Ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Häuser habe verhindert werden können, sagte Stipsits. Die Einsatzkräfte konnten zunächst nicht ins Innere des brennenden Hauses vordringen, das vom Feuer zerstört wurde. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz konnten Feuerwehrleute schließlich das Gebäude betreten und fanden ein Todesopfer.

Unachtsamkeit beim Umgang mit Resten von Ofen-oder Zigarettenasche dürfte vermutlich den Brand ausgelöst haben, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland am Donnerstagabend mit. Ermittler fanden heraus, dass das Feuer den Spuren zufolge beim überdachten Vorplatz unmittelbar bei der Eingangstür zum Wohnhaus entstanden sein dürfte. Nach Angaben der Polizei gibt es keine Hinweise auf Brandstiftung.

Durch die Flammen wurde das Gebäude schwer in Mitleidenschaft gezogen. An den Löscharbeiten waren sechs Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und mehr als 70 Einsatzkräften beteiligt.

Brand auf Bauernhof im Bezirk Zwettl

Zehn Feuerwehren mit 150 Helfern sind am Donnerstag wegen eines Brandes auf einem Bauernhof in Bruderndorf in der Marktgemeinde Langschlag (Bezirk Zwettl) im Einsatz gestanden. Die Flammen hatten das Wirtschaftsgebäude samt Stall erfasst und auch auf den Dachstuhl des Wohnhauses übergegriffen, sagte Franz Resperger vom Landeskommando Niederösterreich. Die Löscharbeiten dauerten in der Früh an.

Ein Autofahrer hatte gegen 1.15 Uhr Alarm geschlagen, berichtete Resperger. Die Bewohner des Bauernhofes, zwei Erwachsene und zwei Kinder, brachten sich in Sicherheit. 20 Rinder wurden ebenfalls gerettet. Beim Eintreffen der Löschtrupps stand das Wirtschaftsgebäude in Vollbrand. Der Dachstuhl des Wohnhauses wurde dem Feuerwehrsprecher zufolge stark beschädigt. Der Brand wurde unter Atemschutz bekämpft. Die Ursache war vorerst unbekannt.

(APA)

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