Feuerwehrmann stirbt vor Volksschülern an Stromschlag

Der Korb eines Feuerwehrautos geriet bei einer Sicherheitsvorführung in Golling in eine Stromleitung. Die vier Kinder, die mit dem Mann im Korb waren, wurden offenbar nicht verletzt. Der Mann konnte nicht wiederbelebt werden.

Eigentlich hätte der Feuerwehrmann den Volksschulkindern zeigen sollen, wie man sich richtig in Notsituationen verhält. Doch die Übung bei der Kinder-Sicherheitsolympiade am Sportplatz von Golling in Salzburg nahm am Freitag ein tragisches Ende. Der Teleskoparm eines Feuerwehrautos geriet in eine Stromleitung. Der Feuerwehrmann, erlitt einen schweren Stromschlag und erlag noch am Unglücksort seinen Verletzungen. Bei dem Verunglückten soll es sich Medienberichten zufolge um einen 45-jährigen Mann handeln.

An der Kindersicherheitsolympiade - der sogenannten "Safety Tour" des Zivilschutzverbandes - hatten Volksschüler der dritten und vierten Schulstufe teilgenommen. Bei einer Vorführung konnten Kinder den Teleskoparm eines Feuerwehrautos besteigen. Vier Kinder befanden sich mit dem Feuerwehrmann, der die Steighilfe bediente, in dem Korb, als dieser in eine Stromleitung geriet. Dabei erlitt der 45-jährige Mann einen schweren Stromschlag.

Nachdem Techniker der Salzburg AG den Strom an der 110-kV-Leitung abgedreht hatten, konnten der Feuerwehrmann und die Kinder mit einer Drehleiter aus dem Korb gerettet werden. Die Wiederbelebungsmaßnahmen der Notärzte blieben leider erfolglos.

"Die Kinder sind von einem praktischen Arzt angeschaut worden und sind augenscheinlich nicht verletzt worden. Sie wurden aber zur Kontrolle in das Landeskrankenhaus nach Salzburg gebracht", sagte Steiner. Zudem wurde ein Kriseninterventionsteam alarmiert.

(APA)

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