Großfahndung nach Einbruch in Haus eines Salzburger Juweliers

Die eingeleitete Großfahndung nach zwei oder drei Tätern verlief vorerst erfolglos. Die Befragung der Opfer erweist sich als schwierig, da diese einen schweren Schock erlitten.

Am späten Donnerstagvormittag ist das Privathaus einer Juwelierfamilie im Ort Koppl, der an den Osten der Stadt Salzburg grenzt, von drei Unbekannten überfallen worden. Die Familie blieb bei der Home Invasion unverletzt, erlitt aber einen schweren Schock. Wie die Polizei am Abend mitteilte, haben die bewaffneten Räuber im gebrochenen Englisch die Herausgabe von Wertsachen gefordert.

Nähere Informationen zum Tathergang wurden aber nicht bekanntgegeben. Wie das Trio in das Haus eindrang und ob es tatsächlich Beute machte, dazu gab es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die Befragung der insgesamt fünf Opfer gestalte sich schwierig, da sie traumatisiert seien, teilte eine Polizeisprecherin der APA mit. Eines hatte jedenfalls um 12.30 Uhr der Polizei den Überfall gemeldet. Anschließend brach im Haus noch ein Feuer aus, ein Brandsachverständiger soll am Montag die Ursache ermitteln.

Eine Großfahndung nach den Tätern blieb vorerst erfolglos. Auch ob sie zu Fuß oder mit einem Auto flüchteten, wurde nicht bekannt gegeben. Vor dem Juweliergeschäft in der Innenstadt von Salzburg hatten nach dem Überfall auf das Wohnhaus bewaffnete Polizisten Stellung bezogen.

(APA)

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