Hintergrund: Landespflegeheim Schwanberg

Die Einrichtung im weststeirischen Bezirk Deutschlandsberg steht seit 1891 im Besitz des Landes Steiermark. Sie verfügt über 164 Betten und ist zu 98 Prozent ausgelastet.

Das Landespflegeheim im Gebäude des Schlosses Schwanberg im weststeirischen Bezirk Deutschlandsberg steht seit 1891 im Besitz des Landes Steiermark und diente seit 1892 durchgehend als Pflegeanstalt für chronisch Kranke, wie der Homepage der steirischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) zu entnehmen ist. Die Einrichtung verfügt über 164 Betten, der Personalstand beläuft sich auf über mehr als Mitarbeiter.

Das Landespflegeheim dient der Versorgung psychisch chronisch Kranker, die "aktuell nicht in der Lage sind, in andere Pflegeeinrichtungen oder in den familiären Verband zurück zu kehren". Die ärztliche Leitung obliegt einem Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, ein Arzt für Allgemeinmedizin steht über einen Konsiliarvertrag zur Verfügung. Eingerichtet ist weiters ein Schwerkrankenzimmer.

Sanitätsbehördlich ist Schwanberg ein Pflegeheim nach dem Krankenanstaltengesetz. Es ist ein "offen" geführtes Haus ohne geschlossenen Bereich. Die Auslastung beträgt 98 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer in Schwanberg beträgt zweieinhalb Jahre, Entlassungen seien nach entsprechender psychischer Stabilisierung möglich. "Lebensqualität nimmt hier einen hohen Stellenwert ein, der Patient wird in seiner Menschenwürde stets geachtet", heißt es in der Beschreibung. Im Dachgeschoß des Schlosses stehen auf über 700 Quadratmetern Beschäftigungstherapien in Form von Malen, Töpfern, Holzarbeiten, Stricken und Weben Verfügung. Weiters können Heimbewohner in der hauseigenen Gärtnerei, Wäscherei oder Werkstätte mitarbeiten. Seit einiger Zeit betreiben die Patienten "weitestgehend selbstständig" eine "Schlosstaverne".

(APA)

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