Schwechat: Gutachten von Fluglärmgegnern kritisiert Behörde

Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für dritte Piste am Flughafen Schwechat wird ab Montag öffentlich verhandelt. Dabei geht es um Lärm, Schadstoffe und gesundheitliche Auswirkungen durch den Bau.

Symbolbild
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(c) EPA (Alessandro Di Meo)

Wien/Stu. Am Montag geht die Entscheidung über den Bau einer dritten Piste am Flughafen Schwechat in eine entscheidende Phase – es beginnt die öffentliche Verhandlung der UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung). Und es dürfte eine äußerst kontroversielle Verhandlung werden. Denn die Gegner der dritten Piste, die durch den Bau einen massiven Anstieg des Fluglärms befürchten, rücken mit drei neuen Gutachten an. Dabei geht es um Lärm, Schadstoffe und gesundheitliche Auswirkungen durch den Bau der dritten Piste.

Johanna Aschenbrenner-Faltl von der Bürgerinitiative „Antifluglärmgemeinschaft“: „Die Gutachten, die die Behörden vorgelegt haben, werden von jenen Gutachten, die Wissenschaftler in unserem Auftrag erstellt haben, heftig kritisiert.“ Laut dieser Expertise würden die Behördengutachten, die einen Bau der dritten Piste befürworten, massive Mängel aufweisen. „Es ist davon auszugehen, dass es für den Ballungsraum Wien zu einer massiv höheren Fluglärmbelästigung kommen wird, als im Umweltverträglichkeitsgutachten der niederösterreichischen Behörde dargestellt wird“, zitiert Aschenbrenner-Faltl die Studien der Bürgerinitiative.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.08.2011)

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