Kältewelle geht in die zweite Runde

Zum Wochenende kommt wieder strenger Frost bis minus 25 Grad. Die neue Woche bringt nördlich der Alpen größere Mengen Neuschnee, die Temperaturen werden etwas milder.

Schnee Kalt
Schnee Kalt
Symbolbild: Schnee und Kälte – (c) EPA (Boris Pejovic)

Nach einer kurzen Verschnaufpause bringt das Wochenende eine zweite Runde der Kältewelle: "Für Samstag- und Sonntagnacht wird wieder besonders strenger Frost erwartet", sagte Andreas Brömser vom Wetterdienst Ubimet. Auch untertags kommen die Temperaturen nicht über minus zwölf bis minus sechs Grad hinaus. In der Nacht kann die Temperatur "in den typischen Kältelöchern sogar unter minus 25 Grad" sinken.

Erst ab Dienstag werden wieder leichte Plusgrade erwartet, in Wien zum Beispiel plus zwei Grad. Gleichzeitig kommt feuchtkalte Nordseeluft in den Alpenraum und bringt größere Mengen Neuschnee bis in die tiefen Lagen. Auch in der zweiten Wochenhälfte deutet sich unbeständiges und kaltes Wetter an, wobei es immer wieder bis in die Niederungen schneien kann.

Die Prognosen im Detail

Am Freitagvormittag kann es aus dichten Wolken örtlich leicht schneien. Nach und nach lässt der Niederschlag jedoch nach und es lockert örtlich auf. Länger trüb bleibt es nur im Nordstau der Alpen sowie südlich des Alpenhauptkammes. Der Wind weht weiterhin schwach bis mäßig aus nördlicher Richtung. In der Früh umspannen die Temperaturen minus 18 bis minus sechs Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen minus neun und null Grad.

Am Samstag ziehen südlich des Alpenhauptkammes bereits am Vormittag dichte Wolken durch und zeitweise schneit es. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt im Südosten Österreichs. Im Norden beginnt der Tag hingegen zumindest zeitweise sonnig. Im Tagesverlauf nimmt jedoch von Süden die Bewölkung langsam zu. Der Wind weht schwach, im Osten auch mäßig aus Nordwest bis Nordost. Frühtemperaturen minus 22 bis minus acht Grad, Tageshöchstwerte minus zehn bis minus drei Grad.

Den meisten Sonnenschein gibt es am Sonntag in Vorarlberg, Ober- und Niederösterreich. Sonst zeigt sich der Himmel meist stark bewölkt, im Südosten ist mit leichtem Schneefall zu rechnen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nordost. Frühtemperaturen minus 19 bis minus elf Grad, Höchstwerte minus zehn bis minus drei Grad.

Der Montag soll recht freundlich werden - mit etwas Sonnenschein und trockenem Wetter. Gegen Abend ziehen von Nordwesten dichte Wolkenfelder auf. Dazu weht schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus 19 bis minus elf Grad, tagsüber wird es etwas milder als zuletzt, die Maxima liegen zwischen minus sechs und null Grad.

Am Dienstag zieht von Nordwesten eine Störungszone heran und bringt vor allem im Westen und Norden dichte Wolken und Schneeschauer, entlang der Alpennordseite schneit es teils anhaltend. Vorübergehend wird es etwas milder und der Schneefall kann in tiefen Lagen kurzzeitig in Regen übergehen. Wetterbegünstigt ist der Süden Österreichs. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlicher Richtung. Frühtemperaturen minus zwölf bis minus vier Grad, Höchstwerte minus sechs bis plus zwei Grad.

(Red.)

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