Wahlbeteiligung in Pfarren gesunken

Der Anteil der Frauen ist auf 60 Prozent gestiegen.

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(c) APA/BARBARA GINDL

Wien. Die Beteiligung bei der Pfarrgemeinderatswahl am Sonntag ist verglichen mit 2012 leicht gesunken. Während die Diözesen Wien, Klagenfurt, Salzburg, Linz, St. Pölten, Eisenstadt und Innsbruck mit leichten Rückgängen den Wahltag abschlossen, erzielte Feldkirch einen Zuwachs. Aus Graz fehlen noch repräsentative Zahlen.

Noch handelt es sich um vorläufige Zahlen, da am Montag nur etwa 80 Prozent der Pfarren ausgezählt waren. Mit den Endergebnissen ist in den kommenden Tagen zu rechnen. Landesweit waren am Sonntag rund 4,6 Millionen Katholiken zur Teilnahme berechtigt. Anders als bei politischen Wahlen auch jene, die keinen österreichischen Pass haben. Bei der vergangenen Pfarrgemeinderatswahl im Jahr 2012 gab ebenfalls rund jeder fünfte wahlberechtigte Katholik seine Stimme ab. Gewählt wurden rund 28.000 Frauen und Männer.

 

Anstieg des Frauenanteils

Ein einheitlicher Trend liegt in einem leichten Anstieg des Frauenanteils der gewählten Pfarrgemeinderäte auf 60 Prozent. Ebenso bleibt der Anteil an neu in das Gremium gewählten Personen bei 47 Prozent konstant hoch. Das Durchschnittsalter der Gewählten beträgt nach derzeitigem Auszählungsstand 52 Jahre. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.03.2017)

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