Papst Franziskus: „Mit dem Teufel kann man nicht sprechen“

Das Oberhaupt der katholischen Kirche warnt vor Verführung durch das Böse.

Papst Franziskus
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Papst Franziskus warnt vor dem Teufel. – APA/AFP/ALBERTO PIZZOLI

Vatikanstadt. Papst Franziskus warnt vor dem Teufel. Der Satan sei nicht „der Nebel von Mailand. Er ist keine diffuse Sache, er ist eine Person“, so der Pontifex in einem Interview: „Mit dem Teufel kann man nicht sprechen. Wenn du anfängst, mit ihm zu sprechen, bist du verloren, er ist intelligenter als wir, er lässt dich umfallen, er verdreht dir den Kopf.“ Bei Kindesmissbrauch etwa sei klar, dass „da der Teufel am Werk ist“.

Im Vatikan tritt unterdessen die Medienreform des Papstes in die entscheidende Phase. Das multimediale und mehrsprachige Portal vaticannews.va soll alle News-Portale im Kirchenstaat vereinen und ersetzen. Der Internetauftritt solle verlässlich über den Vatikan informieren und zugleich auf die Nutzerbedürfnisse in den jeweiligen Ländern eingehen, hieß es am Mittwoch. Bisher war die vatikanische Medienarbeit auf verschiedene Internetseiten bzw. Radiosender verteilt.

Der Papst selbst benutzt gerne die sozialen Medien. Fünf Jahre nach dem Start seiner Twitterkanäle hat der Pontifex 43 Millionen Follower. Spitzenreiter unter den neun Sprachversionen sind Spanisch und Englisch mit jeweils 15,5 Millionen Followern. Dass er selbst per Whatsapp-Messenger mit Gläubigen chatten wolle, wie südamerikanische Medien jüngst berichteten, dementierte der Vatikan. Franziskus benutze Whatsapp nicht und erteile schon gar nicht Segen über den Messenger-Dienst, sagte Papst-Sprecher Greg Burke. (ag.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.12.2017)

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