Papst warnt vor "Entartung" des Weihnachtsfests

"Ohne Jesus gibt es kein Weihnachten. Wenn man Jesus wegnimmt, brennen keine Lichter mehr, alles wird verfälscht", betonte Franziskus.

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imago/Rene Traut

Bei der Generalaudienz am Mittwoch hat der Papst vor einer "Entartung" des Weihnachtsfests gewarnt. Dies sei vor allem in Europa der Fall. "Im Namen eines falschen Respekts gegenüber Nicht-Christen wird jeglicher Bezug auf die Geburt Jesu gelöscht", klagte Franziskus bei der Audienz in der Aula Paul VI.

"Ohne Jesus gibt es kein Weihnachten. Wenn man Jesus wegnimmt, brennen keine Lichter mehr, alles wird verfälscht", betonte Franziskus. Am Ende der Generalaudienz veranstaltete eine Gruppe von Zirkuskünstlern eine Aufführung für den Papst. Die Artisten des Zirkus "Liana Orfei" traten in bunten Kostümen auf, jonglierten mit Bällen und begeisterten die Anwesenden mit ihren Salti.

Franziskus spendete den Künstlern Applaus. "Die Schönheit der Zirkuskunst bringt uns Gott näher", sagte der Heilige Vater. Er streichelte auch einen kleinen Papagei, den die Zirkusleute auf seine Hand gesetzt hatten. 2015 hatte der Vatikan für Obdachlose, Flüchtlinge und eine Gruppe von Häftlingen eine kostenlose Zirkusvorstellung organisiert. 2.000 Eintrittskarten wurden für eine Sondervorstellung in einem Zirkus in Rom zur Verfügung gestellt.

(APA)

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