Syriens gespaltene Christenheit

Die einen sind für, die anderen sind gegen Machthaber Assad: Die Christen in Syrien sind gespalten, und an keinem anderen Ort ist das besser zu beobachten als in Nordsyrien. Ein Lokalaugenschein bei der christlichen Gemeinschaft in Kamischli.

Eine assyrische Christin in einer Kirche in Ostdamaskus.
Eine assyrische Christin in einer Kirche in Ostdamaskus.
Eine assyrische Christin in einer Kirche in Ostdamaskus. – (c) REUTERS (Omar Sanadiki)

Im Wohnzimmer von Vater Saliba Abdullah hängt ein Kruzifix aus Messing hinter Glas mit einem großen Aufkleber der syrischen Flagge. Auf dem ovalen Esstisch steht ein Bilderrahmen mit einem Foto, das den Hausherrn mit Bashar al-Assad zeigt. Darauf ist der syrisch-orthodoxe Priester ganz besonders stolz. „Unser Bischof hat mich zum Treffen mit unserem Präsidenten mitgenommen“, erzählt der Pfarrer, der die Gemeinde der Heiligen Marienkirche in der nordsyrischen Stadt Kamischli betreut.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.12.2018)

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