Papst ermahnt Friseure zu weniger Klatsch und Tratsch

Zu einem Friseurbesuch in „christlicher Manier“ gehört für den Papst offenbar vor allem eines: Ruhe.

Vatican Pope Francis Weekly General Audience Pope Francis arrives to lead the weekly General Audien
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imago images / Pacific Press Age

Der Papst hat am Montag ungewöhnlichen Besuch im Vatikan empfangen: Er hieß Friseure, Haarstylisten und Kosmetikerinnen im Vatikan willkommen und ermahnte sie, sich nicht dem Klatsch und Tratsch bei der Arbeit hinzugeben. "Üben Sie Ihren Beruf in christlicher Manier aus", forderte er von seinen Gästen aus der Schönheitsbranche.

Der Pontifex erinnerte bei der Audienz daran, Kunden immer freundlich und höflich zu behandeln und nicht zu viel zu reden. Seine Gäste sollten sich stattdessen leiten lassen von ihrem Heiligen, dem Peruaner Martin von Porres. Der Barbier, der im 16. Jahrhundert als Friseur und Chirurg Aufsehen erregte, kümmerte sich sowohl um Haarschnitte als auch um Amputationen und Aderlässe.

Papst Franziskus mahnte, jeder solle positive Beiträge zur Gesellschaft leisten. Der Pontifex hatte im Jahr 2015 Waschräume und einen Friseursalon für Obdachlose auf dem Petersplatz eröffnet.

(APA/AFP)

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