„Freispruch“ für Bischof Alois Schwarz

Die Korruptionsstaatsanwaltschaft sieht keinen Anfangsverdacht wegen Einladungen zur Jagd an Politiker. Daher wird auch keine Anklage gegen den nach St. Pölten versetzten Bischof erhoben.

Alois Schwarz bei einer Pressekonferenz im Vorjahr in St. Pölten
Alois Schwarz bei einer Pressekonferenz im Vorjahr in St. Pölten
Alois Schwarz bei einer Pressekonferenz im Vorjahr in St. Pölten – (c) APA/HELMUT FOHRINGER

Wien. Alois Schwarz darf sich in einem ersten Punkt als rehabilitiert betrachten. Dieser Tage ist bei seinem Anwalt ein vier Seiten umfassendes Schreiben der Korruptionsstaatsanwaltschaft eingetroffen. Inhalt: Es gibt keinen Anfangsverdacht in Richtung der Korruption und Bestechung amtierender Politiker. Daher wird auch nicht gegen den St. Pöltner Diözesanbischof ermittelt. Und daher wird schon gar nicht eine Anklage gegen ihn erhoben.

Die diesbezügliche Akte Alois Schwarz wird von der in Wien ansässigen Korruptionsstaatsanwaltschaft also geschlossen. Die Sprecherin des St. Pöltner Bischofs, Katharina Brander, bestätigte am Mittwoch auf Anfrage der „Presse“ den Erhalt und den Inhalt des Schreibens.

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