Ein Bischof gewinnt (das) Land

Alois Schwarz versucht sich als Reformer neu zu erfinden. Das lange Schweigen bricht er nun mit einem Interview – wenn auch nur in der eigenen Kirchenzeitung.

Er wurde vor einem Jahr nach St. Pölten versetzt: Alois Schwarz.
Er wurde vor einem Jahr nach St. Pölten versetzt: Alois Schwarz.
Er wurde vor einem Jahr nach St. Pölten versetzt: Alois Schwarz. – APA (HELMUT FOHRINGER)

Wien. Da steht er, voll adjustiert, wie es sich für Seinesgleichen ziemt. Die Mitra auf dem Kopf, der Hirtenstab von der linken Hand umfasst, das Brustkreuz auf der Brust, der Bischofsring am Ringfinger der rechten Hand. Alles, dort, wo es hingehört. Alois Schwarz lächelt, umringt von Priestern seiner Diözese, die er nun seit einem Jahr führt. Das Foto ist auch dort, wo es hingehört, in der St. Pöltner Bistumszeitung „Kirche bunt“, die gestern, Sonntag, erschienen ist – auf dem Titelblatt, seitenfüllend, natürlich.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.07.2019)

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