Zwei heimische Bischofsvikare verstorben

Der Bischofsvikar der Militärdiözese, Alfred Sammer, und der frühere Wiener Bischofsvikar Alois Kraxner sind tot. Sie waren die Stellvertreter der Bischöfe.

Frueherer Wiener Bischofsvikar Kraxner
Frueherer Wiener Bischofsvikar Kraxner
Der frühere Bischofsvikar der Militärdiözese, Alfred Sammer – (c) Belvedere/APA-OTS/Hautzinger (Peter Hautzinger)

Innerhalb von wenigen Tagen sind zwei österreichische Bischofsvikare verstorben: Der Tod des früheren Wiener Bischofsvikars Alois Kraxner und das Dahinscheiden des Bischofsvikars Alfred Sammer der österreichischen Militärdiözese sind am Donnerstag bekannt geworden. Bischofsvikare sind die "Stellvertreter" der Bischöfe.

Kraxner ist am Donnerstag im Alter von 77 Jahren verstorben, teilte die Kathpress in einer Aussendung mit. Der Theologe und Redemptoristen-Ordensmann war im Dezember 1995 zum Bischofsvikar für die Männer- und Frauenorden ernannt worden. 2006 legte er sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Sein Nachfolger wurde Michael Zacherl.

Der Prälat Alfred Sammer ist bereits zu Allerseelen im 68. Lebensjahr verstorben, berichtete Kathpress. Militärbischof Christian Werner hatte Sammer 2004 zum Bischofsvikar für Kultur und Medien ernannt. In dieser Funktion sollte Sammer im Bundesheer "das Interesse für kulturelle Belange wecken und fördern". Insbesondere sollte er den Heeresangehörigen "auf der Schiene der Kultur" die Religion persönlich und menschlich zugänglich machen.

(APA)

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