Inder "heiratete" Hund, um Schuld zu tilgen

Ein 33-Jähriger hat in einem Dorf in Indien eine Hündin "geheiratet", um wieder gesund zu werden. Der Dorf-Astrologe hatte dazu geraten, um eine vergangene Schuld zu begleichen.

(c) Reuters (Pilar Olivares)
Der 33-jährige Inder hatte vor 15 Jahren zwei Hunde getötet und war danach zeitweise gelähmt. Jetzt hofft er, mit der "Heirat" seine Tat wiedergutmachen zu können und zu genesen. Dies berichtete am Dienstag die Zeitung "Hindustan Times".

Er "heiratete" die Hündin in einer feierlichen Zeremonie in einem Tempel. "Hochzeiten" zwischen Mensch und Tier sind in abgelegenen Regionen Indiens nichts Außergewöhnliches. Man glaubt, Schlechtes damit abwenden zu können.

Wiederheirat ohne Scheidung

Auf Rat des Sterndeuters hatten Verwandte des 33-Jährigen die streunende Hündin aufgegriffen, sie gebadet und ihr einen Sari angezogen. Im Tempel legte der Mann dem Tier ein Band um den Hals. Dorfälteste sagen, um später "normal" zu heiraten, müsse man sich von dem Tier nicht extra scheiden lassen.

(APA/dpa/Red.)

Kommentar zu Artikel:

Inder "heiratete" Hund, um Schuld zu tilgen

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen