OÖ: Stammtischrunde stahl zwölf Maibäume

Eine 15-köpfige Gruppe aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung hat 12 Maibäume erbeutet und bei der Naturgasanlage in Engerwitzdorf aufgestellt.

Und wenn man nicht aufpasst, ist er weg, der Maibaum.
Und wenn man nicht aufpasst, ist er weg, der Maibaum.
Symbolbild Maibaum – (c) AP (KERSTIN JOENSSON)

Bei der Tradition des Maibaumstehlens hat sich eine 15-köpfige Stammtischrunde aus der Gemeinde Engerwitzdorf im Bezirk Urfahr-Umgebung besondere Mühe gegeben: Innerhalb drei Nächten erbeuteten sie insgesamt zwölf Maibäume aus der gesamten Umgebung. Das berichtet das Internetportal der BezirksRundschau.

Den Coup hatte die Truppe gut geplant: Einige Mitglieder waren in ihren Autos als "Späher" unterwegs. Wenn sie einen unbewachten Baum ausfindig machten, riefen sie das Transportkommando. Dieses rückte mit einem Traktor samt Greifarm-Frontlader und einem Anhänger an. Dass diese Methoden nicht ganz der Tradition entsprechen könnte, diesen Vorwurf entkräfte Johann Schimböck, einer der Maibaumdiebe, gegenüber der BezirksRundschau: "Es steht nirgends drin, dass man einen Maibaum händisch umlegen muss."

Am Tatort hinterließen die Diebe eine Notiz: "Neuer Wohnsitz: Naturgasanlage Engerwitzdorf". Dort stellten sie ihre gesammelte Beute auf. Noch offen ist die Frage, was das Auslösen der Maibäume kosten wird. "Das ist Verhandlungssache", erklären die Diebe. Sie erwarten sich zumindest Essen und Trinken. "Ansonsten machen wir aus den Bäumen Hackschnitzel", so die nicht ganz ernst gemeinte Drohung.

(APA)

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