30 Jahre nach Tschernobyl

Die Geisterstadt Pripjat

Am 26. April jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Pripjat, die Stadt die dem Reaktor am nächsten lag, bleibt weiterhin totenstill.

Am 26. April 2016 jährte sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal.

Pripjat heißt die Stadt, die dem Reaktor in der heutigen Ukraine und damaligen "Ukrainischen Sowjetrepublik" am nächsten lag.

(c) � Damir Sagolj / Reuters

Bis zum 26. April 1986 lebten in Pripjat 47.000 Menschen.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Dann explodierte in drei Kilometer Entfernung Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Pripjat zählte zu den begehrtesten Wohnorten im Sowjetreich, galt als modern, jung, aufstrebend. Das Durchschnittsalter der Einwohner lag bei lediglich 27 Jahren.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

In Pripjat gibt es noch heute einen Vergnügunspark mit Riesenrad und Autodrom.

(c) � Damir Sagolj / Reuters

Der Park sollte am 1. Mai 1986 eröffnet werden. Dazu kam es nach der Katastrophe nicht mehr.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Alle Einwohner wurden einen Tag nach der Katastrophe 1986 in Sicherheit gebracht. Man hat ihnen gesagt, dass sie drei Tage später wieder zurück dürfen. Deshalb haben die meisten auch nur das Notdürftigste mitgenommen.

(c) � Damir Sagolj / Reuters

Zum 24. Jahrestag haben sieben Künstler aus Weißrussland, Russland und Deutschland die Geisterstadt mit Graffitis bemalt.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Zurück in die Stadt durfte niemand. Zumindest nicht offiziell.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Rund ein Jahr nach dem Unfall in Tschernobyl kehrten einige heim in ihre Wohnungen, um zu retten, was zu retten war.

(c) � STR New / Reuters

Viel vorgefunden haben die Menschen aber nicht. Denn in den Monaten zuvor wurde Pripjat immer wieder von Plünderern heimgesucht, die sich am verstrahlten Hausrat der längst in alle Windrichtungen zerstreuten Einwohner bereicherten.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Die kontaminierte Zone wird bis heute von der Miliz bewacht, nur wenige Menschen wohnen noch im Gebiet rund um den Reaktor.

(c) � Damir Sagolj / Reuters

Die meisten von ihnen sind Armeeangehörige, Wissenschaftler oder Illegale, die jedoch zumeist geduldet werden.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Im Rahmen geführter Touren durch das Kernkraftwerk kann Pripjat heute besichtigt werden, da die Hauptstraßen dekontaminiert wurden. Die übrigen Gebiete der Stadt sollten jedoch nicht betreten werden.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Die Reaktorkatastrophe setzte eine gewaltige Menge radioaktiver Strahlung frei - etwa 500 Mal mehr als nach dem Atombombenabwurf auf Hiroschima 1945. Bis heute herrscht Unklarheit über das genaue Ausmaß der Folgeschäden. Während eine zentrale Studie unter Leitung der WHO von langfristig maximal 4000 Toten ausgeht, sprechen Atomkraftgegner von bis zu 250.000 Toten.

(c) � Damir Sagolj / Reuters

Im Bild: Alte Haushaltsgeräte in einem verfallenen Haus in Pripjat.

(c) REUTERS (© Gleb Garanich / Reuters)

Graffiti-Künstler haben in der Stadt ihre Handschrift hinterlassen.

(c) REUTERS (© Gleb Garanich / Reuters)

Im Bild: Plakate aus der Sowjet-Zeit lagern in einem völlig verfallenen Raum.

(c) REUTERS (© Gleb Garanich / Reuters)

Im Bild: Nach der Katastrophe mussten sie alles zurücklassen.

(c) REUTERS (© Gleb Garanich / Reuters)

Im Bild: Ein verfallener Turnsal in Pripjat.

(c) REUTERS (© Gleb Garanich / Reuters)

Im Bild: Eine Kindergasmaske liegt in den Ruinen von Pripjat.

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Im Bild: Ein verfallener Kindergarten in Pripjat.

(c) REUTERS (© Gleb Garanich / Reuters)

Spielzeug und Gasmasken liegen in dem ehemaligen Kindergarten Seite an Seite.

(c) © Damir Sagolj / Reuters

Ein Klavier verwahrlost im Kindergarten.

(c) © Damir Sagolj / Reuters

Ein Lenin-Bild hängt in den Ruinen von Pripjat.

(c) © Damir Sagolj / Reuters
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Am 26. April 2016 jährte sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal.

Pripjat heißt die Stadt, die dem Reaktor in der heutigen Ukraine und damaligen "Ukrainischen Sowjetrepublik" am nächsten lag.

(c) � Damir Sagolj / Reuters

Bis zum 26. April 1986 lebten in Pripjat 47.000 Menschen.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Dann explodierte in drei Kilometer Entfernung Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl.

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Pripjat zählte zu den begehrtesten Wohnorten im Sowjetreich, galt als modern, jung, aufstrebend. Das Durchschnittsalter der Einwohner lag bei lediglich 27 Jahren.

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In Pripjat gibt es noch heute einen Vergnügunspark mit Riesenrad und Autodrom.

(c) � Damir Sagolj / Reuters

Der Park sollte am 1. Mai 1986 eröffnet werden. Dazu kam es nach der Katastrophe nicht mehr.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Alle Einwohner wurden einen Tag nach der Katastrophe 1986 in Sicherheit gebracht. Man hat ihnen gesagt, dass sie drei Tage später wieder zurück dürfen. Deshalb haben die meisten auch nur das Notdürftigste mitgenommen.

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Zum 24. Jahrestag haben sieben Künstler aus Weißrussland, Russland und Deutschland die Geisterstadt mit Graffitis bemalt.

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Zurück in die Stadt durfte niemand. Zumindest nicht offiziell.

(c) REUTERS (� Gleb Garanich / Reuters)

Rund ein Jahr nach dem Unfall in Tschernobyl kehrten einige heim in ihre Wohnungen, um zu retten, was zu retten war.

(c) � STR New / Reuters

Viel vorgefunden haben die Menschen aber nicht. Denn in den Monaten zuvor wurde Pripjat immer wieder von Plünderern heimgesucht, die sich am verstrahlten Hausrat der längst in alle Windrichtungen zerstreuten Einwohner bereicherten.

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Die kontaminierte Zone wird bis heute von der Miliz bewacht, nur wenige Menschen wohnen noch im Gebiet rund um den Reaktor.

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Die meisten von ihnen sind Armeeangehörige, Wissenschaftler oder Illegale, die jedoch zumeist geduldet werden.

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Im Rahmen geführter Touren durch das Kernkraftwerk kann Pripjat heute besichtigt werden, da die Hauptstraßen dekontaminiert wurden. Die übrigen Gebiete der Stadt sollten jedoch nicht betreten werden.

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Die Reaktorkatastrophe setzte eine gewaltige Menge radioaktiver Strahlung frei - etwa 500 Mal mehr als nach dem Atombombenabwurf auf Hiroschima 1945. Bis heute herrscht Unklarheit über das genaue Ausmaß der Folgeschäden. Während eine zentrale Studie unter Leitung der WHO von langfristig maximal 4000 Toten ausgeht, sprechen Atomkraftgegner von bis zu 250.000 Toten.

(c) � Damir Sagolj / Reuters

Im Bild: Alte Haushaltsgeräte in einem verfallenen Haus in Pripjat.

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Graffiti-Künstler haben in der Stadt ihre Handschrift hinterlassen.

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Im Bild: Plakate aus der Sowjet-Zeit lagern in einem völlig verfallenen Raum.

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Im Bild: Nach der Katastrophe mussten sie alles zurücklassen.

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Im Bild: Ein verfallener Turnsal in Pripjat.

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Im Bild: Eine Kindergasmaske liegt in den Ruinen von Pripjat.

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Im Bild: Ein verfallener Kindergarten in Pripjat.

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Spielzeug und Gasmasken liegen in dem ehemaligen Kindergarten Seite an Seite.

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Ein Klavier verwahrlost im Kindergarten.

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Ein Lenin-Bild hängt in den Ruinen von Pripjat.

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