Wetter: Lawinengefahr lässt nach, Dauerfrost kommt

Dauerfrost, kalter Wind und ab Freitag auch Neuschnee und Schneeverwehungen werden erwartet.

Eiskristalle
Eiskristalle
Themenbild: Frost – (c) www.BilderBox.com (BilderBox.com)

Wien. Nach dem vielen Schnee und der Lawinengefahr, kündigen sich nun Dauerfrost und teilweise erneut Schneefälle an.

In Niederösterreich hat sich die Lage etwas beruhigt. Die Lawinenwarnstufe konnte von drei auf zwei (auf der fünfteiligen Skala) herabgestuft werden. Das Risiko soll in den nächsten Tagen gleich bleiben. Die Liftanlagen haben in den Skigebieten bereits in den vergangenen Tagen sukzessive wieder geöffnet.

In Salzburg ist man hingegen damit beschäftigt, die Schneelastschäden in den Wäldern mittels Hubschrauberflügen zu inspizieren. In Teilen des Tennengaus und Pongaus wurden noch keine großen Baumbrüche wegen der Schneelast entdeckt. Wälder unterhalb von 900 Metern waren am meisten betroffen, ebenso wie vielerorts im Flachgau. Nach der Zwischenbilanz zeigen sich die Landesexperten vorsichtig optimistisch. Weitere von den Schneemassen betroffene Gebiete in den Tauern, im Mitterpinzgau sowie im südlichen Pongau und Pinzgau müssten aber erst beflogen und begutachtet werden.

 

Mittelmeertief bringt Schnee

Das winterliche Wetter wird aber auch diese Woche anhalten. So wird in den nächsten Tagen vorwiegend Dauerfrost erwartet, im Bergland ist es aber zunächst oft sonnig. Ab Wochenmitte prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Schneefälle aus Südost. Der Störungseinfluss eines Mittelmeertiefs weitet sich am Freitag aus und bringt dann regional einige Zentimeter Neuschnee. Dazu kommt teils kräftiger, eisig-kalter Wind, der zu Schneeverwehungen führen kann. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.01.2019)

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