Zitate: Häupls beste Sprüche

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Nach 24 Jahren übergibt Michael Häupl das Amt Wiener Bürgermeisters. Als solcher hat sich der studierte Biologe und bekennende Austria-Wien-Fan auch den Ruf eines verlässlichen Lieferanten pointierter Sager erworben. Im Folgenden eine Auswahl an Zitaten.

Bild: Michael Häupl bei einem Wahlkampftermin im Jahr 2005.

(c) Michaela Bruckberger / Die Presse
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"Das einzig Grüne, das ich mag, ist der Grüne Veltliner."

In Wiens kleinstem Weingarten im Herbst 2016.

APA/GEORG HOCHMUTH
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"Ein Sozialdemokrat hat zu reden wie ein Sozialdemokrat und nicht wie die Pegida."

Der Parteichef forderte 2015 Haltung ein. Immer rüffelte er seine eigenen Genossen bzw. musste vor allem zuletzt immer wieder Auskunft zu internen Querelen geben.

 

APA/HELMUT FOHRINGER
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"Ich bin mein eigener Nachfolger."

Einen "Kronprinzen" wollte Häupl nicht bestimmen.

APA/HELMUT FOHRINGER
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"Jedes Bett für Asylsuchende ist wertvoller als sinnlose Zurufe."

Diesmal gegen Burgenlands Landeshauptmann und Parteifreund Hans Niessl - ebenfalls 2015. Das Bild stammt von der Landeshauptleutekonferenz im Jahr davor.

APA/ROLAND SCHLAGER
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''Ich bin ein lockerer Bursche.''

Häupl im Jahr 2008, noch mit der absoluten Mandatsmehrheit ausgestattet.

Bild: Häupl im Oktober 2008, bei der Weinlese in Wiens kleinstem Weingarten am Schwarzenbergplatz.

APA
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''Ich bin kein zweckentleerter Motschkerant.''

Häupl im Jahr 2009 über Auseinandersetzungen, die er nur dann führt, wenn sie geführt werden müssen. Im Prinzip sei er aber ein sehr friedliebender Mensch, sagte er damals dem "Standard".

Bild: Der Bürgermeister im Oktober 2009 bei der Ausstellung "Darwins rEvolution" im Naturhistorischen Museum.

APA/HANS KLAUS TECHT
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''Ich bin Bürgermeister, nicht Gott.''

Manche erwarteten 2009 scheinbar zu viel von Häupl und seiner Absoluten.

Bild: Bundespräsident Fischer überreicht im November 2009 das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik an Häupl.

APA/HBF/DRAGAN TATIC
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''Ich bin weit weniger autoritär als mein Ruf.''

2012 musste man sich die politische Macht bereits mit den Grünen teilen, und tat das zumindest diesen Beteuerungen nach auch wirklich.

Bild: Häupl und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) bei einer einer Pressekonferenz zum Thema Parkpickerl im Jahr 2012.

APA/HELMUT FOHRINGER
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''Wien darf nicht verwechselbar mit dem Zentralfriedhof werden.''

1993 übernahm Häupl das Amt des Wiener Landesparteivorsitzenden, 1994 wurde er schließlich Bürgermeister. Seitdem setzt er immer wieder Impulse in der Wiener SPÖ. Bei diesem Zitat ging es 1996 um die Jugendkultur im Parteiprogramm.

Bild: Häupl (vorne) und Altbürgermeister Helmut Zilk (l., Hintergrund) bei der Amtsübergabe im Wiener Rathaus am 7. November 1994.

APA/ULRICH SCHNARR
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''Die SPÖ ist die lustigere Partei, wenn ich mir all die anderen mieselsüchtigen Koffer anschaue, die so herum rennen.''

Diese Aussage Häupls sorgte 1999 für Aufsehen, von der Opposition wird sie ihm ab und an gerne heute noch vorgeworfen.

Bild: Häupl vor Beginn des SPÖ-Parteivorstandes am 1. Dezember 1999 in Wien.

APA/ROBERT JAEGER
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''Man schickt mich in den Krieg gegen diesen Finsterling, um auch in Zukunft ein von der Welt bewundertes Wien zu haben. Okay. Ich mach' das. Aber dann darf man mich nicht schimpfen, wenn ich aus einer Schlacht verschwitzt, leicht blutig und gelegentlich mit groben Worten zurückkomme.''

Die Freiheitlichen mauserten sich im ''Kampf um Wien'' bald zum Erzfeind Nummer Eins, 2008 in Form von ''dunklen Mächten'' vulgo Heinz-Christian Strache.

Bild: Strache und Häupl im Oktober 2010 vor Beginn der ORF-Elefantenrunde zur bevorstehenden Landtagswahl.

APA/HERBERT PFARRHOFER
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''Ihr könnt einen von diesen Blödeln wählen, aber ihr müsst wissen, was ihr tut.''

Die Wiener Opposition kam auch 2008 nicht sonderlich gut weg.

Bild: Häupl mit Anhängern auf dem Weg zur Elefantenrunde des ORF im Jahr 2010.

Teresa Zötl / www.momentfang.com
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''Wahlkampf ist Zeit fokussierter Unintelligenz. Da passieren halt gelegentlich Dinge, die nicht gescheit sind - leider auch in der eigenen Partei.''

2005 setzte es auch eine Rüge für die eigenen Mitstreiter.

Bild: Häupl beim Wahlkampfauftakt 2005.

Teresa Zötl / www.momentfang.com
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"Ein Wahlkampf ist kein Elmayer-Tanzkurs."

Häupl analysiert 2017 einmal mehr die "Zeit fokussierter Unintelligenz".

APA/HERBERT PFARRHOFER
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"Wien ja nicht in Deppen-Hand."

Wieder der Wahlkampf: Häupl dichtete 2009 nach freiheitlichem Vorbild. Im Bild Häupl beim Maiaufmarsch der SPÖ 2009 am Wiener Rathausplatz.

APA/GEORG HOCHMUTH
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''Wir werden zuerst das Ei legen und es dann ausführlich begackern.''

Mit der Wien-Wahl 2010 verlor die Wiener SPÖ die absolute Mandatsmehrheit und musste sich einen Koalitionspartner suchen. Zum ersten Mal in der Wiener Geschichte fiel die Wahl dabei auf die Grünen. Das Koalitionsabkommen steht am 12. November 2010.

Bild: Maria Vassilakou und Michael Häupl unterzeichnen den Koalitionspakt.

Clemens Fabry / Die Presse
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''Man bringe den Spritzwein!''

Der Koalitionspakt musste natürlich auch gebührlich begossen werden.


Clemens Fabry / Die Presse
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''Das Anforderungsprofil eines Bundespräsidenten verglichen mit meinem Charakterprofil ist inkompatibel.''

Seine Zukunft nach dem Bürgermeisteramt ließ Häupl meist im Ungewissen, Bundespräsident kam jedenfalls 2011 noch nicht infrage.

Bild: Häupl im Juli 2004 zu Gast bei Bundespräsident Heinz Fischer.

APA
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''Die Politiker von morgen werden eher trockene Managertypen. Wir Entertainer sterben aus.''

Ein bisschen Sorge um den Nachwuchs ließ Häupl 2012 durchklingen.

Bild: Conchita Wurst bekommt von Häupl am 17. September 2014 den goldenen Rathausmann.

APA/HERBERT NEUBAUER
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"Wenn ich 22 Stunden in der Woche arbeite, bin ich Dienstagmittag fertig."

Der Bürgermeister hatte wenig Verständnis für Lehrer, die sich über eine erhöhte Dienstzeit im Klassenzimmer empörten. Das zeigte er mit dieser Aussage im April 2015 deutlich.

Bild: Bürgermeister Michael Häupl im Oktober 2015 nach Ende einer Pressekonferenz in Wien.

APA/HANS KLAUS TECHT