"Sag's Wien": Stadt startet App für Bürgerbeschwerden

v.l.n.r.: Bürgermeister Michael Häupl mit Sima und Mailath-Pokorny
v.l.n.r.: Bürgermeister Michael Häupl mit Sima und Mailath-Pokorny PID / Walter Schaub-Walzer
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Nutzer können Fotos von verschmutzten Parks, kaputten Ampeln oder Schlaglöchern hochladen und werden nach Beseitigung der Schäden benachrichtigt.

Die Stadt will ihren Bewohnern die Möglichkeit geben, auf einfachem Weg Beschwerden und Anliegen zu deponieren. Deshalb wurde nun die kostenlose App "Sag's Wien" lanciert. Mit ihrer Hilfe können Bürger auf Müll im Park, kaputte Ampeln oder Schlaglöcher hinweisen. Ist das Problem aus der Welt geschafft, wird der User informiert.

Vorgestellt wurde das Tool am Dienstag von Medienstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und Stadträtin Ulli Sima (beide SPÖ). In ihrem Ressort ist die zuständige neue Einsatztruppe "Stadtservice & Sofortmaßnahmen", in der auch der bisherige Bürgerdienst aufgegangen ist, angesiedelt.

Sima versprach eine einfache Bedienung. Nutzer können ein Profil anlegen, müssen aber nicht. Es genügt auch, einfach ein Foto des Missstands zu übermitteln und gegebenenfalls einen Kommentar dazuzuschreiben. Der Standort wird automatisch übermittelt - nur falls der Ortungsdienst deaktiviert ist, muss er händisch eingegeben werden. Als User erhält man dann eine Benachrichtigung, sobald das Anliegen positiv erledigt ist.

Mailath-Pokorny sprach gar von einem Valentinstagsgeschenk für die Wiener. Die Funktion sei Teil der Digitalisierungsstrategie der Stadt. Inzwischen werden rund 600 E-Government-Services angeboten, wodurch pro Amtsweg rund zwei Stunden gespart werden könnten. Außerdem würden die gut 400 WLAN-Hotspots von rund 80.000 Personen monatlich genutzt. Die Website der Stadt "wien.at" wird ca. acht Millionen Mal pro Monat aufgerufen.

(APA)

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