Ist das Einkaufszentrum am Hauptbahnhof eine Fehlplanung?

Händler klagen über "Knebelverträge" und leere Versprechungen. Es gebe Probleme, aber noch sei auch das Viertel nicht fertig, heißt es von ÖBB, Stadt und ECE.

Wurde den Pächtern am Hauptbahnhof zu viel versprochen? Nun sollen etwa Bäume und Sitzgelegenheiten im Untergeschoss mehr Käufer dorthin locken.
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Wurde den Pächtern am Hauptbahnhof zu viel versprochen? Nun sollen etwa Bäume und Sitzgelegenheiten im Untergeschoss mehr Käufer dorthin locken.
Wurde den Pächtern am Hauptbahnhof zu viel versprochen? Nun sollen etwa Bäume und Sitzgelegenheiten im Untergeschoss mehr Käufer dorthin locken. – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wien. Geschäfte sterben, das Einkaufszentrum am Bahnhof sei zu groß, von „Pächtergrab“ und „Knebelverträgen“ war die Rede, mehrere Gerichtsverfahren um ausstehende Pacht sind anhängig. Man habe zu viel versprochen, klagen Händler. Das Einkaufszentrum (EKZ) am Hauptbahnhof, eine Fehlplanung? Das beschäftigt bald selbst die Regierung. ÖVP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger hat jüngst eine Anfrage an SPÖ-Verkehrsminister Jörg Leichtfried gestellt. „Die Pacht ist hoch, liegt teils bei mehr als 100 Euro pro m2, das ist Innenstadtniveau, einige schaffen das nicht. Jetzt muss man reagieren, bevor das eine Gasometer-Geschichte wird“, sagt Ottenschläger (dort ist ein Einkaufszentrum de facto gescheitert). Er will nun wissen, wie die ÖBB gegensteuern.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.03.2017)

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