Zugsunglück in Wien: 200 Meter Gleis müssen erneuert werden

Laut ÖBB gibt es weiter Einschränkungen, aber "nahezu keine Verzögerungen". Die genaue Ursache für das Unglück ist weiter unklar.

Die Unfallstelle am Samstag
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Die Unfallstelle am Samstag
Die Unfallstelle am Samstag – APA/MA 68 LICHTBILDSTELLE

Bei dem Zugsunglück im Bahnhof Wien-Meidling am Samstag sind rund 200 Meter Gleis beschädigt worden. Diese müssen nun erneuert werden, sagte ÖBB-Sprecher Roman Hahslinger am Dienstag. Das werde noch "einige Zeit dauern". Im Zugverkehr gab es Einschränkungen, aber "nahezu keine Verzögerungen", betonte der Sprecher. Ob technisches oder menschliches Versagen die Ursache war, ist noch unklar.

Die ÖBB haben laut Hahslinger alle bisherigen Erkenntnisse an die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes (SUB) übermittelt, darunter auch die Einvernahmen der Fahrer. Mit einem Endergebnis der Untersuchung sei "nicht in dieser Woche" zu rechnen. Zwei Gleise im Bahnhof waren am Dienstag nach wie vor nicht benützbar. Die Arbeiten liefen "auf Hochdruck", wie Haslinger versicherte. Unter anderem mussten aber noch Weichenteile geliefert werden. Die weiteren Unfallschäden waren bereits in den vergangenen Tagen beseitigt worden.

Einzelne Zugausfälle

Auf der Wiener S-Bahn-Stammstrecke kam es laut Internetseite der ÖBB im Bereich zwischen Floridsdorf und Liesing zu einzelnen Zugausfällen. Regionalzüge von Retz nach Meidling fuhren nur bis bzw. ab Floridsdorf. Bahnen der Linie S 80 mit Ziel Hirschstetten hielten nicht am Matzleinsdorfer Platz, einzelne Züge ab Meidling starteten erst in Wien Hauptbahnhof oder wurden über Ebenfurth umgeleitet. Fernverkehrszüge konnten planmäßig fahren.

(APA)

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