Wiens Versöhnungsangebot an Sigmund Freud

Das Sigmund-Freud-Museum in der Berggasse wird umgebaut und erweitert und soll endlich Standards eines zeitgenössischen Museums erfüllen. Die Stadt sieht das als Schuldigkeit am Begründer der Psychoanalyse, den mit Wien eine Hassliebe verband.

Sigmund Freud und Martha Freud
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Sigmund Freud und Martha Freud
Sigmund Freud und Martha Freud in ihrer Wohnung in der Berggasse 19 – (c) k. A. / Imagno / picturedesk.com (k. A.)

Sigmund Freud und Wien, das war nie eine reine Liebesgeschichte. „Es ist ein Elend, hier zu leben“, schrieb er einst über den Wiener Missmut. Und dennoch war die Trennung von seiner Stadt am Ende schmerzhaft – auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. „Die Stadt Wien ist ihm viel schuldig“, wie es Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny beschreibt. Gerade weil hier der von Freud geprägte Begriff der Verdrängung zum Umgang mit dem Begründer der Psychoanalyse passt.

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