Experte: In Wien gibt es zu viele Parkplätze

Trotz aller Debatten um Pickerl und Anrainerparken: In Wien ist der Leidensdruck beim Parkplatzsuchen nicht groß genug, sagt Verkehrsplaner Georg Hauger. Die Zukunft des Parkens wird ohnehin stressfreier: Apps zeigen freie Plätze, Autos parken sich selbst - irgendwann, zumindest.

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Auch wenn da wohl viele Autofahrer in Wien widersprechen werden: Laut Verkehrsplanern sei der Leidensdruck beim Parkplatzsuchen noch zu gering. – Clemens Fabry

Der ewige Streit um die Parkplätze verläuft zunehmend hitzig. Erst vor ein paar Tagen hat in Ottakring einer seine Waffe gezogen, weil sich ein anderer auf den Parkplatz stellen wollte, den ersterer für seinen Wagen auserkoren hatte. Politisch laufen die Debatten zwar friedlicher.

Da geht es jüngst etwa ums Anrainerparken in der Inneren Stadt. Die Stadt will, dass dort Parkplätze, die exklusiv Bewohnern des Ersten zur Verfügung stehen, zwischen acht und 16 Uhr für die Allgemeinheit geöffnet werden. Maria Vassilakou (Grüne) hatte argumentiert, die Parkplätze würden tagsüber nicht gebraucht.

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