Wien baut Psychiatrie in Spitälern aus

Sechs Krankenhäuser sollen wohnortnah versorgen.

Auch im Wilhelminenspital soll die Psychiatrie ausgebaut werden.
Auch im Wilhelminenspital soll die Psychiatrie ausgebaut werden.
Auch im Wilhelminenspital soll die Psychiatrie ausgebaut werden. – APA/GEORG HOCHMUTH

Wien. „Psychiatrischer und Psychosomatischer Versorgungsplan Wien 2030“ (PPV) nennt sich das Vorhaben der Stadt, die Psychiatrie auszubauen. Das Konzept wurde Donnerstag von Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) und Ewald Lochner, dem neuen Koordinator für Psychiatrie, Sucht- und Drogenfragen, präsentiert. Es sieht ab 2019 drei Versorgungsregionen mit sechs Spitälern vor: Region West umfasst das Wilhelminenspital und das KH Hietzing, Region Süd die Rudolfstiftung und das Kaiser-Franz-Josef-Spital (KFJ) und Region Nord/Ost das KH Nord sowie das Donauspital.

 

Mehr Betten für Kinder

Künftig wird jedes dieser Spitäler eine Station für Erwachsenenpsychiatrie und ein Ambulatorium – an zwei Standorten sogar zwei – beherbergen. Das AKH wird ausgenommen und soll sich hauptsächlich um Spezialfälle kümmern. Derzeit gibt es Psychiatriestationen nur im Otto-Wagner-Spital (dieses wird schrittweise aufgelassen), im Donauspital, in der Rudolfsstiftung und im KH Hietzing mit dem Neurologischen Zentrum Rosenhügel. Wegen Engpässen bei Kindern und Jugendlichen werden bis Ende 2018 15 zusätzliche Betten in Hietzing und mit der Eröffnung des KH Nord 2019 weitere 24 Betten geschaffen. (kb)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.05.2018)

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