Heumarkt: "Projekt bleibt"

Immobilieninvestor Tojner hält an seinen Plänen fest und will das Heumarkt-Projekt jetzt umsetzen. "Das Projekt wird sich am Ende, glaube ich, in das Ensemble gut einfügen."

Tojner will das umstrittene Heumarkt-Projekt durchziehen
Tojner will das umstrittene Heumarkt-Projekt durchziehen
Tojner will das umstrittene Heumarkt-Projekt durchziehen – APA/ISAY WEINFELD&SEBASTIAN MURR

Wien. Der Immobilieninvestor Michael Tojner will das umstrittene Heumarkt-Projekt durchziehen und beim Entwurf des Architekten Isay Weinfeld bleiben. "Das Projekt wird sich am Ende, glaube ich, in das Ensemble gut einfügen", sagte Tojner am Freitag im Ö1-Interview. Sein Ziel sei es, das Projekt zu Ende zu führen und allen, "die Kritik geäußert haben, zu zeigen, dass das ein ganz tolles Projekt für Wien und für Österreich ist", sagte der niederösterreichische Unternehmer.

Die geplante Umgestaltung des 15.400 Quadratmeter großen Heumarktareals, inklusive des Neubaus des Hotels Intercontinental mit einem 66 Meter hohen Turm, sorgte bei den Wiener Grünen für eine interne Krise – und für breite Kritik. Denn der 300-Millionen-Euro-Bau, mit dem 2019 begonnen werden soll, könnte dazu führen, dass Wien seinen Weltkulturerbestatus verliert. Derzeit befindet sich Wiens Welterbe auf der Roten Liste. Im Juni 2019 soll über eine Aberkennung entschieden werden.

Tojner selbst hoffe, dass Wiens Status als Weltkulturerbe erhalten bleibt. Er sei überzeugt, dass die Mission der Stadt Wien, mit der Unesco zu verhandeln, „ein positives Ende finden wird“. Er selbst habe sich von Beginn an bemüht, die Unesco einzubeziehen, beteuerte er im Interview.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.09.2018)

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