Die nächsten Probleme beim Parlamentsumbau

Bei der Sanierung des Hauses am Ring gibt es laut Experten Probleme mit der Elektrotechnik – die auch teurer kommen könnte als geplant. Nach der Fertigstellung könnte sogar die Betriebsgenehmigung versagt werden.

Baustelle Parlament
Baustelle Parlament
Baustelle Parlament – APA/HERBERT NEUBAUER

Wien. Die Sanierung des historischen Parlamentsgebäudes läuft nicht gerade rund. Nach einer ersten Kostenexplosion mussten Teile des ursprünglichen Projekts gestrichen werden. Dazu kommt ein gerichtlich anhängiger Streit zwischen dem Generalplaner und der Parlamentsgebäudesanierungs-GmbH (PGSG), es wurde deutlich mehr Asbest gefunden als erwartet und die Kosten könnten in Bezug auf die geplanten 352 Millionen Euro weiter explodieren.

Nun zeichnet sich das nächste Problem ab. Und das betrifft die Elektrotechnik bzw. die neue Verkabelung des Parlaments, wie Gerhard Lagler, gerichtlich beeideter Sachverständiger und Experte für Datenverkabelung, der „Presse“ erklärt: „Wenn man die technischen Normen hier genau auslegt, dürfte das Parlament dafür keine Betriebsgenehmigung bekommen.“

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.12.2018)

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