Mehr Psychiater für Jugend in Ausbildung

Wien will bis 2030 die Zahl der Ärzte verdoppeln.

im AKH laufen derzeit die Bauarbeiten. (Archivbild)
im AKH laufen derzeit die Bauarbeiten. (Archivbild)
im AKH laufen derzeit die Bauarbeiten. (Archivbild) – APA/ROLAND SCHLAGER

Wien. 1:4 statt 1:3. Das sind keine Fußballergebnisse, sondern Betreuungsschlüssel. Der Wiener Gesundheitsstadtrat, Peter Hacker (SPÖ), verlangt von Ärztekammer und Gesundheitsministerium, dass ein Kinder- und Jugendpsychiater nicht wie bisher drei, sondern vier Jungärzte ausbilden darf – wie das in Deutschland üblich sei.

Andernfalls ist eine Selbstverpflichtung der Stadt nicht einlösbar: bis zum Jahr 2030 die Zahl der Kinder- und Jugendpsychiater von 70 auf 140 zu verdoppeln. Bis März nächsten Jahres werden die neuen Räumlichkeiten für die diesbezügliche Universitätsklinik im Wiener AKH fertiggestellt.

Derzeit laufen die Bauarbeiten. „Wir schaffen inklusive eines Zubaus 9000 Quadratmeter Geschoßfläche“, so Siegfried Gierlinger, der technische Chef des AKHs Wien. Mit dem zweiten Quartal 2020 soll die alte Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie aus ihren 45 Jahre alten Räumlichkeiten in den Baukomplex übersiedeln. Es wird 30 stationäre und zehn Betten für tagesklinische Betreuung geben. (red./APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.02.2019)

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