Spatenstich: Wiener Radautobahn entsteht bis Herbst

Der Spatenstich für die 3,5 Kilometer lange Verbindung zwischen Hütteldorf und Hietzing ist erfolgt. Ab Herbst soll sich dann der vier Meter breite Highway für Radler auf der linken Seite des Wien-Flusses schlängeln.

Spatenstich Wiener Radautobahn entsteht
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Spatenstich Wiener Radautobahn entsteht
(c) APA (AXIS)

Der Grundstein für Wiens neue "Radautobahn" ist am Freitag gelegt worden: Ein breites Aufgebot von SPÖ und Grünen hat sich dazu im Wienflussbett versammelt, um den Spatenstich für die 3,5 Kilometer lange Verbindung zwischen Hütteldorf und der Hietzinger Kennedybrücke vorzunehmen. Ab Herbst soll sich der vier Meter breite Highway für Radler, der allerdings auch von Fußgängern benützt werden darf, auf der linken Seite des Flussbettes schlängeln. Die Stadt investiert in das rot-grüne Projekt 5,3 Millionen Euro.

Die Schnellroute ohne Ampel und Kreuzung beginnt beim Hackinger Steg nahe dem Hanappi-Stadion. Bis dahin ist die Route im Flussbecken bereits ausgeführt. Nun wird der Radhighway bis nach Hietzing verlängert, wobei auf der Strecke mehrere behindertengerechte Rampen und Stiegen errichtet werden, die den Wienflussradweg mit den wichtigen Brücken und Radrouten verknüpfen.

Auch ein neuer Steg auf Höhe Flesch-/Astgasse ist geplant, der die Bezirke Hietzing und Hütteldorf verbinden soll. Bei der Kennedybrücke unterquert die Anlage schließlich das Tragwerk und wird dann aus dem Flussbett auf Bodenniveau geführt. Hier mündet die Trasse in den Hadikpark und das übergeordnete Radwegenetz.

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"Obwohl der Begleitweg für Fußgänger und Radfahrer gleichermaßen gedacht ist, entsteht vor allem für die Wiener Radler eine attraktive Route vom Westen Wiens in Richtung Stadtzentrum", unterstrich Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker beim gemeinsamen Spatenstich mit Umweltstadträtin Ulli Sima. Die beiden grünen Gemeinderäte Sabine Gretner und Christoph Chorherr freuten sich über die Verwirklichung eines der nach der vergangenen Wahl vereinbarten rot-grünen Projekte. Zugleich gaben sie sich kämpferisch: Man werde nicht ruhen, bis die Wiener Radler ungehindert bis ins Zentrum fahren könnten.

(APA)

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