Wie Wien sein Gesicht verändert

Eine Dekade aus städtebaulicher Sicht: In Aspern entsteht ein Stadtteil. Der Mariahilfer-Straßen-Streit ist (fast) vorbei. Neben der UNO-City erhebt sich ein neuer Wolkenkratzer. Und in Favoriten steht nun der Wiener Hauptbahnhof.

Nach Schließung des in Wien-Favoriten gelegenen Südbahnhofs, 2009, wurde mit dem Bau des Wiener Hauptbahnhofs begonnen. Schlussendlich sollte zusätzlich eine Bahnhofscity mit Einkaufszentrum und Gastronomie entstehen.

 

(c) Clemens Fabry

Die ersten Fernverkehrszüge des neuen Zugzentrums fuhren 2014 ein. Rund um den derzeit modernsten Bahnhof Europas entstanden Bürokomplexe (Bild). Das erweiterte Areal wird in den nächsten Jahren noch stark wachsen.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Mit der Überplattung des Donauufers im Bereich der Reichsbrücke ist das Viertel um die UNO-City (Vienna International Center) zur Spielwiese für Architekten geworden. Immer mehr Hochhäuser wurden nach und nach zur Modernismuskulisse für die Lokalzeile Copa Cagrana.

 

(c) Clemens Fabry

Als Landmark ragt nun ein Turm von Stararchitekt Dominique Perrault empor. 2014 wurde der mächtigste der drei (geplanten) DC-Towers eröffnet. Wie ein dunkler Monolith beherrscht das höchste Gebäude Österreichs (250 Meter) die Skyline. Zwei weitere Türme sollen 2021 und 2024 fertig werden.

 

(c) imago/Werner Otto

Es war das Prestigeprojekt der grünen Wiener Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou: die Umgestaltung der Mariahilfer Straße. Nach langen Querelen wurde der Autoverkehr aus der Einkaufsmeile weitgehend verbannt.

 

(c) Harald Jahn / picturedesk.com

Seit 2015 ist die Strecke innerhalb des Gürtels teils Begegnungs-, teils Fußgängerzone. Das Wienerische Raunzen über die Neuerung ist leiser geworden. Man ärgert sich nicht mehr über stauende Autos – dafür über so manchen (zu) flotten Radfahrer.

(c) Robert Newald / picturedesk.com

Wo vorher Wiesen, Felder und ein Flugfeld waren, nimmt mittlerweile das größte Stadterweiterungsprojekt Wiens, die Seestadt Aspern, Gestalt an. Um alte Fehler zu vermeiden, wird auf das Entstehen der nötigen Infrastruktur geachtet. Die U2 wurde eigens verlängert.

 

(c) Wirtschaftsblatt/Picturedesk.com

Das Anlegen eines künstlichen Sees waren die Planer dem neuen Viertel im äußersten Nordosten der Metropole schuldig. Schließlich ist dieser auch der Teil des Namens. 2015 wurden die ersten Wohnungen besiedelt. Und es wird weitergebaut. Bis 2028 sollen mehr als 20.000 Menschen hier wohnen.

 

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Nach Schließung des in Wien-Favoriten gelegenen Südbahnhofs, 2009, wurde mit dem Bau des Wiener Hauptbahnhofs begonnen. Schlussendlich sollte zusätzlich eine Bahnhofscity mit Einkaufszentrum und Gastronomie entstehen.

 

(c) Clemens Fabry

Die ersten Fernverkehrszüge des neuen Zugzentrums fuhren 2014 ein. Rund um den derzeit modernsten Bahnhof Europas entstanden Bürokomplexe (Bild). Das erweiterte Areal wird in den nächsten Jahren noch stark wachsen.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Mit der Überplattung des Donauufers im Bereich der Reichsbrücke ist das Viertel um die UNO-City (Vienna International Center) zur Spielwiese für Architekten geworden. Immer mehr Hochhäuser wurden nach und nach zur Modernismuskulisse für die Lokalzeile Copa Cagrana.

 

(c) Clemens Fabry

Als Landmark ragt nun ein Turm von Stararchitekt Dominique Perrault empor. 2014 wurde der mächtigste der drei (geplanten) DC-Towers eröffnet. Wie ein dunkler Monolith beherrscht das höchste Gebäude Österreichs (250 Meter) die Skyline. Zwei weitere Türme sollen 2021 und 2024 fertig werden.

 

(c) imago/Werner Otto

Es war das Prestigeprojekt der grünen Wiener Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou: die Umgestaltung der Mariahilfer Straße. Nach langen Querelen wurde der Autoverkehr aus der Einkaufsmeile weitgehend verbannt.

 

(c) Harald Jahn / picturedesk.com

Seit 2015 ist die Strecke innerhalb des Gürtels teils Begegnungs-, teils Fußgängerzone. Das Wienerische Raunzen über die Neuerung ist leiser geworden. Man ärgert sich nicht mehr über stauende Autos – dafür über so manchen (zu) flotten Radfahrer.

(c) Robert Newald / picturedesk.com

Wo vorher Wiesen, Felder und ein Flugfeld waren, nimmt mittlerweile das größte Stadterweiterungsprojekt Wiens, die Seestadt Aspern, Gestalt an. Um alte Fehler zu vermeiden, wird auf das Entstehen der nötigen Infrastruktur geachtet. Die U2 wurde eigens verlängert.

 

(c) Wirtschaftsblatt/Picturedesk.com

Das Anlegen eines künstlichen Sees waren die Planer dem neuen Viertel im äußersten Nordosten der Metropole schuldig. Schließlich ist dieser auch der Teil des Namens. 2015 wurden die ersten Wohnungen besiedelt. Und es wird weitergebaut. Bis 2028 sollen mehr als 20.000 Menschen hier wohnen.

 

(c) Die Presse (Clemens Fabry)