Lukas Hammer: Ein Signal für die Öffnung der Grünen

Bevor Lukas Hammer Spitzenkandidat der Wiener Grünen wurde, war er öffentlich kaum bekannt. Ein Gespräch über seinen Wechsel von der NGO, eine CO2-Steuer und Türkis-Grün.

Der zweifache Vater wollte eigentlich noch bis Ende des Jahres in Väterkarenz bleiben – seine Kandidatur kam dazwischen.
Der zweifache Vater wollte eigentlich noch bis Ende des Jahres in Väterkarenz bleiben – seine Kandidatur kam dazwischen.
Der zweifache Vater wollte eigentlich noch bis Ende des Jahres in Väterkarenz bleiben – seine Kandidatur kam dazwischen. – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wien. Leinenhemd, rote Sneakers und Dreitagebart – Lukas Hammer sitzt entspannt auf der Terrasse des hippen Café Rochus im dritten Bezirk. Hinter ihm bahnen sich Autos den Weg durch den Vormittagsverkehr, am Nebentisch wird schon Risotto gegessen.

„Ich hatte dort einen Traumjob“, erinnert Hammer sich an sein Leben vor der Politik – was nicht so lange her ist. Denn vor wenigen Monaten war der 36-Jährige noch umweltpolitischer Sprecher von Greenpeace Österreich. Nun ist er Spitzenkandidat der Wiener Grünen für die Nationalratswahl – als politischer Quereinsteiger.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.08.2019)

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