Seestadt: Mehr Technologie in Aspern

Der zweite Teil des Technologiezentrums soll Unternehmen locken. Es geht dabei auch um den Mix aus Wohnen und Arbeiten.

(c) APA/GEORG HOCHMUTH

Wien. Die Konfetti, die es zur Eröffnung regnete, waren nicht ganz so nachhaltig wie das Gebäude – bei dem sogar natürliches Sonnenlicht als Lichtquelle ins Foyer geleitet wird. Gestern, Donnerstag, wurde mit politischer Prominenz – Bürgermeister, Wirtschaftsstadtrat, Bezirksvorsteher – der zweite Bauteil des Technologiezentrums der Wirtschaftsagentur in der Seestadt Aspern offiziell eröffnet. Es soll weitere technologieaffine Unternehmen in die Seestadt locken.

Der erste Teil des Technologiezentrums, direkt nebenan, in der Sonnenallee, einer der größeren Verkehrsadern in der Seestadt, war nach der U-Bahn das erste Gebäude, das vor inzwischen sieben Jahren in der Seestadt eröffnet wurde. Nicht wenige seien damals skeptisch gewesen, sagte Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien.

Umso mehr freue er sich, dass er nun den zweiten Teil des Zentrums eröffnen könne. Der erste Gebäudeteil ist demnach inzwischen zu 100 Prozent ausgelastet, der zweite zu einem Drittel vermietet, 25 Unternehmen haben aktuell einen Standort im Technologiezentrum. Laut Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) ist die folgende Baustufe des Technologiezentrums bereits in Planung, genauso wie ein Gewerbehof.

 

Arbeitsplätze, wo Menschen leben

Es geht dabei auch um den Mix aus Wohnen und Arbeiten, der für die Seestadt gewünscht ist. Wien schaffe neben Wohnraum neue Arbeitsplätze an den Orten, an denen die Menschen leben, meinte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) hatte das zuvor angesprochen. Die Donaustadt sei der am stärksten wachsende Bezirk der Stadt. Man brauche neben Wohnungen natürlich auch die Arbeitsplätze. In der Seestadt leben rund 7500 Menschen, bisher gibt es circa 2000 Arbeitsplätze, 300 davon im Technologiezentrum. (beba)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.09.2019)

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