Wien: Brand nach Explosion in Müllverbrennung

Ein Leck in einem Tank hat zu einer Explosion und anschließend zu einem Brand in der Fernwärme-Anlage in Simmering geführt. Verletzt wurde niemand, es entstand leichter bis mittlerer Sachschaden.

Brand Simmering Muellverbrennung
Brand Simmering Muellverbrennung
Einsatzkräfte in der Müllverbrennungsanlage in Simmering – (c) APA/ROBERT JAEGER (Robert Jaeger)

Eine Explosion in der Sondermüll- und Klärschlammverbrennungsanlage der Fernwärme Wien in Simmering hat am Freitagvormittag zu einem Brand geführt, der nach ersten Informationen geringen bis mittleren Sachschaden angerichtet hat. Verletzt wurde niemand. Betriebs- und Berufsfeuerwehr hatten den Brand rasch unter Kontrolle. Ursache war offenbar ein Leck in einem Tank mit pastösem Material.

Der zehn Kubikmeter große Tank befindet sich in einem Keller, nach der Explosion kam es zu einer leichten Rauchentwicklung. Zunächst rückte nur die Betriebsfeuer aus, dann wurde auch die Wiener Berufsfeuerwehr gerufen, die mit 85 Mann ausrückte. Die Einsatzkräfte errichteten nach Angaben von Fernwärme-Sprecherin Ruth Strobl einen Brandschutz um den Keller und durchsuchten die Räumlichkeiten, um sicherzustellen, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind.

Der zähflüssige Inhalt des Tanks wurde nach der Explosion so weit abgepumpt, dass der Rest bis unterhalb des Lecks reicht. Der Einsatz der Feuerwehren wurde am frühen Nachmittag beendet. Laut Strobl liegt der Sachschaden in "geringer bis mittlerer Höhe", Genaueres werde erst im Laufe der kommenden Woche feststehen.

Ersten Informationen, wonach es sich bei dem Brandort um die Hauptkläranlage der Entsorgungsbetriebe Simmering (EBS) handelt, stellten sich als nicht richtig heraus. Der Irrtum dürfte laut Fernwärme-Sprecherin Ruth Strobl dadurch zustande gekommen sein, dass die Verbrennungsanlage, die sich gegenüber der Kläranlage befindet, früher Teil der EBS war.

(APA)

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