Nordwestbahnhof: Wiens letztes Zukunftsgebiet

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Noch sieht es auf dem letzten großen Wiener Entwicklungsgebiet in Zentrumsnähe trist aus. Bis 2025 soll jedoch auf dem Nordwestbahnhof in der Brigittenau auf 44 Hektar - das enstpricht in etwa der Größe des Vatikanstaats - ein neuer Stadtteil wachsen.(c) DiePresse.com
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Noch gehen am Nordwestbahnhof pro Jahr rund 87.000 Container ein oder aus, etwa 990.000 Tonnen Güter werden dort umgeschlagen - das sind 14 Prozent des Gesamtumschlags in Wien.

Gegenüber Nordwestbahnstraße 79 wurde eine Aussichtsplattform errichtet, in einer kleinen Ausstellung informiert die Stadt dort über den neuen Stadtteil. (c) DiePresse.com
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1873 wurde der Nordwestbahnhof errichtet. Damals lag er noch am Stadtrand. Mit den Jahrzehnten wurde er jedoch von der Stadt "geschluckt". Jährlich belasten derzeit rund 50.000 Lkw-Fahrten zum und vom Nordwestbahnhof das Stadtviertel.(c) DiePresse.com
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Damit soll Schluss sein, wenn der Güterbahnhof wieder an den Stadtrand, nach Inzersdorf, übersiedelt ist. Dann sollen inmitten der Brigittenau Wohnungen für 12.000 Menschen und 5000 Arbeitsplätze entstehen.(c) APA/ENF ARCHITEKTEN (ENF ARCHITEKTEN)
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In drei Etappen soll das Gebiet erschlossen werden. Bereits 2012 sollen am nördlichen Teil der Nordwestbahnstraße mit den Bauarbeiten begonnen werden. Als Initialprojekt entsteht ein Büroschwerpunkt (zwei Hochhäuser) zwischen Hellwagstraße und Stromstraße.(c) ÖBB (enf Architekten)
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Bis 2018 soll dann in der zweiten Etappe der Teil bis zur Taborstraße gebaut werden. Entlang der südlichen Nordwestbahnstaße soll Wohnnutzung dominieren. Das bestehende Postgebäude wird kulturell genutzt. Letztes Teilstück ist der Terminal Wien entlang der Dresdner Straße.(c) DiePresse.com
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Ingesamt wird das für den Nordwestbahnhof vorgesehene Projekt eine Bruttogeschoßfläche zwischen 730.000 und 780.000 Qudratmeter mit einem Wohnanteil von 66 Prozent umfassen.(c) DiePresse.com
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Dominiert wird das Areal von einem großen Park, zumal 10 Hektar des Gesamtgebiets öffentlicher Grünraum werden sollen. Die so genannte "Grüne Mitte" verläuft in Längsrichtung (ausgerichtet an der Sichtachse Leopoldsberg – Riesenrad) durch das Planungsgebiet.(c) ÖBB (enf Architekten9
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Eine Barriere für Autos wird das Gelände bleiben. Die Verkehrsbelastung durch das neue Stadtviertel soll so gering wie möglich gehaltenwerden. Jede Straße, die momentan auf das Gelände zuläuft, wird in den neuen Stadtteil verlängert.(c) DiePresse.com
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Einen Durchzugsverkehr durch den zentralen Park wird es allerdings nicht geben. Lediglich eine Straßenbahn soll in Verlängerung der Wallensteinstraße das Areal kreuzen.(c) DiePresse.com
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Das Leitbild des Schweizer Architektenteams enf bildet den Grundstein für die weiteren Planungen im Gebiet. Der Verlauf der Bau- und Straßenfluchtlinien ist dabei gesichert, für die Höhenentwicklung und die Bebauung wird ein Spielraum definiert.(c) ÖBB (enf Architekten9
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