Rekordkaution in Wien: Oligarch Firtasch geht frei

Für den ukrainischen Geschäftsmann, vergangene Woche in Wien verhaftet, wurde die Rekordkaution von 125 Millionen Euro festgelegt. Er soll die Überweisung bereits veranlasst haben.

Archivbild: Dmitry Firtasch
Archivbild: Dmitry Firtasch
Archivbild: Dmitry Firtasch – APA/EPA/INNA SIKOLOVSKAYA

Wien. Nach fünf Tagen Haft im Landesgericht Wien soll Dmitry Firtasch am Dienstag wieder auf freien Fuß kommen. Der ukrainische Oligarch, der in der Vorwoche vor seinem Firmensitz im vierten Bezirk nach einem Haftbefehl des FBI wegen Korruptionsverdachts inhaftiert worden ist, hinterlegt per Überweisung eine Rekordkaution von 125 Mio. Euro. Selbst der Gas-Magnat und Medien-Tycoon konnte die Summe nicht vor dem Wochenende auftreiben, sein Vermögen wird auf 2,4 Mrd. Euro geschätzt.

Firtasch verpflichtet sich, eine Reihe von Auflagen einzuhalten. Dazu zählt unter anderem, dass sich der 48-Jährige in Wien aufhält und sich regelmäßig bei der Polizei meldet. Sollte er Österreich verlassen, fällt die Kaution der Republik zu. Die USA haben ein Auslieferungsantrag gesellt, die Vertretung des Ukrainers übernahm der ehemalige Justizminister Dieter Böhmdorfer (FPÖ).

 

(APA/red.)

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