Medizintechnik: Die perfekte Rippe

Sie sind schnell und flexibel, aber in der Medizin noch nicht ganz angekommen. Eine Grazer Forschergruppe will die neuen, dreidimensionalen Fertigungstechnologien reif für den Einsatz in der Klinik machen.

So soll es nicht sein: Links das Röntgenbild direkt nach der Operation, rechts der nach zwei Jahren völlig verformte Rippenersatz.
So soll es nicht sein: Links das Röntgenbild direkt nach der Operation, rechts der nach zwei Jahren völlig verformte Rippenersatz.
So soll es nicht sein: Links das Röntgenbild direkt nach der Operation, rechts der nach zwei Jahren völlig verformte Rippenersatz. – (c) Med-Uni Graz

Ein Patient hat einen Tumor. Will man diesen loswerden, muss seine Rippe mit entfernt werden. Bisher bedeutete das, dass während der Operation eine Metallschiene am Brustkorb zurechtgebogen und eingesetzt wurde. Doch mitunter wird die Biegsamkeit des Materials für den Patienten später zur Krux. Denn es verformt sich. „Manchmal reicht ein Fußball, manchmal passiert es durch die Atmung oder weil man darauf liegt“, schildert Ute Schäfer von der Universitätsklinik für Neurochirurgie in Graz. Das bedeutet Schmerzen – und mitunter eine weitere Operation.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.06.2018)

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