Was von den alten Römern geblieben ist

Wohl niemals zuvor konnte man sich so umfassend über das Leben unserer Vorfahren informieren wie zurzeit: ein kurzer Rundgang durch große und kleine Ausstellungen über die römische Antike in Österreich.

Bei Römerfesten wie hier in Carnuntum wird die Antike wieder lebendig und angreifbar.
Bei Römerfesten wie hier in Carnuntum wird die Antike wieder lebendig und angreifbar.
Bei Römerfesten wie hier in Carnuntum wird die Antike wieder lebendig und angreifbar. – (c) Carnuntum/atelier olschinsky

Wenn man vom Bahnhof in die Innenstadt von Enns spaziert, würde man niemals auf die Idee kommen, dass man gerade über das Areal von Lauriacum, einer der in der Römerzeit florierendsten Siedlungen im heutigen Österreich, geht. Am Ziel angelangt, im Museum Lauriacum, wo heuer die oberösterreichische Landesausstellung „Die Rückkehr der Legion“ stattfindet, wird man sogleich aufgeklärt: Vorzüglich aufbereitet erfährt man dort, dass es neben dem Legionslager auch ausgedehnte zivile Siedlungen gab – mit zusammen wohl an die 25.000 Einwohner. Vieles davon weiß man erst seit wenigen Jahren, seit das gesamte Siedlungsareal von 85 Hektar mit modernen geophysikalischen Methoden prospektiert, also erkundet, wurde.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.07.2018)

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