Der Mythos vom besseren Leben auf dem Land

Zwei Wiener Wissenschaftlerinnen erforschen im Gespräch mit drei Generationen ländliche Klischees. Ausgehend von Fotos spüren sie den individuellen Bedeutungen von der Natur als Sehnsuchtsort nach.

(c) BilderBox

Erst als hinterwäldlerisch verschrien, ist das Leben in und mit der Natur wieder en vogue geworden – vielleicht auch als eine Antwort auf den Druck der neoliberalen Leistungsgesellschaft. Die Schönheit des Einfachen bietet der schillernden Werbe- und Medienwelt heute jedenfalls selbstbewusst die Stirn. Gleichzeitig sitzt die Sehnsucht nach dem vermeintlich authentischen Landleben tief in uns: Die Alpen, die Almen und die Seen sind eng mit der nationalen Identität Österreichs und dem hiesigen Heimatbegriff verwoben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.08.2018)

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