Elisabeth: Von der Kaiserin zur Kunstfigur

Mit dem Tod begann ihre Unsterblichkeit. Österreichs Kaiserin Elisabeth hat im Leben nichts Großes geleistet, doch eben deswegen hinterließ sie viel Raum für Fantasien. Es entstand eine Projektionsfläche für Imaginationen und Träume.

Kaiserin Elisabeth
Kaiserin Elisabeth
Kaiserin Elisabeth – Imago

Als sie stirbt, ist die Trauer enden wollend. Als assimilationsresistente Fremde war sie durch die Residenzstadt Wien gegeistert. Melancholie, Menschenfurcht und Weltverachtung hatten sie einsam gemacht. Ihr Gesicht hatte sie hinter Fächern, Schirmen und Schleiern verborgen. Allmählich war sie von der Bildfläche verschwunden, kam der Öffentlichkeit abhanden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.09.2018)

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