Patent gegen Millionen und Milliarden Heuschrecken

Anstelle herkömmlicher Pestizide soll ein Pflanzenölgemisch gegen riesige Heuschreckenschwärme eingesetzt werden, schlagen Forscher vom Institut für Biologie der Universität Graz vor. Damit würden Nebenwirkungen und die Gefährdung von Nützlingen vermieden.

Unter normalen Verhältnissen sind Heuschrecken Einzelgänger. Bei großem Futtermangel nehmen sie eine rote Farbe an und gehen in Schwärmen auf Wanderschaft.
Unter normalen Verhältnissen sind Heuschrecken Einzelgänger. Bei großem Futtermangel nehmen sie eine rote Farbe an und gehen in Schwärmen auf Wanderschaft.
Unter normalen Verhältnissen sind Heuschrecken Einzelgänger. Bei großem Futtermangel nehmen sie eine rote Farbe an und gehen in Schwärmen auf Wanderschaft. – (c) Luis Forra/picturedesk.com

Der Einfall unzähliger Heuschrecken ist einer der zehn biblischen Landplagen, von denen das antike Ägypten heimgesucht wurde. Das Land am Nil lieferte auch für den Grazer Zoologen Manfred Hartbauer den Anstoß für die intensivere Beschäftigung mit den Wanderheuschrecken. Seine ägyptische Mitarbeiterin am Institut für Biologie an der Uni Graz, die Studentin Zainab Abdelatti, erzählte von den gegenwärtigen Heuschreckenplagen im Land.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.01.2019)

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