„Beschweren Sie sich beim Salzamt“

Der Salzhandel war über Jahrhunderte ein herrschaftliches Privileg und eine ertragreiche Finanzquelle. In Wien befand sich das Hauptmagazin der Monarchie.

Ehemaliges Wiener Salzamt zwischen Donauhafen und Ruprechtskirche.
Ehemaliges Wiener Salzamt zwischen Donauhafen und Ruprechtskirche.
Ehemaliges Wiener Salzamt zwischen Donauhafen und Ruprechtskirche. – (c) ÖNB-Bildarchiv / picturedesk.co

Die Redewendung ist zumindest den Älteren geläufig. „Beschweren Sie sich beim Salzamt“ bedeutet so viel wie: Bei mir oder bei einer bestimmten Stelle ist nichts zu holen – und auch beim Wiener Salzamt, das zudem seit mehr als 200 Jahren nicht mehr existiert, nicht. Da sollte man etwaige Ansprüche aufgeben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.03.2019)

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