Umweltgeschichte: „. . . die wasser vasst geödet"

Ein neues Buch zeigt, dass die Traisen schon vor 500 Jahren über Gebühr genutzt wurde – und dass es schon damals viel Wissen über Gewässerökologie gab.

(c) H. und G. Pock

Weitestgehend in ein enges Bett gepresst, scheint die Traisen auf den ersten Blick als uninteressanter Fluss – man rufe sich nur das sterile Bild vor Augen, das sich im Regierungsviertel von St. Pölten bietet. Doch sieht man etwas genauer hin, wird aus dem Donauzubringer ein spannendes Gewässer. Das hat der Landschaftsökologe Heinz Wiesbauer – wieder einmal – getan: Sein eben erschienenes Buch über die Traisen (192 S., Verlag Bibliothek der Provinz, 20 €) ist voller faszinierender Fakten und Geschichten – die gleichzeitig den Umgang von uns Mitteleuropäern mit Gewässern illustrieren.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.06.2019)

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